Post-Tag-Archiv für ‘ Medien ’

18. April 2008 0

Und wodurch noch?

Von katha in Tagtäglich

Michaela Schaffrath hat eine eigene TV-Sendung. Auf COMEDY CENTRAL präsentiert sie die Show „Der Comedy
Sketch Mix“. Schaffrath ist auch durch ihre Teilnahme beim Dschungelcamp bekannt.

Ja genau. Dadurch ist sie auch bekannt.

(Aus der aktuellen Ausgabe des Medienmagazins visdp. Markierung von mir.)

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8. März 2008 0

Buddha und so

Von katha in China, Medien

Wie ist es in einem land zu reisen, das sich gerade Unabhängig erklärt hat? Wie ist das Leben auf dem Balkan, mitten in Europa und doch genz fern? Ich hätte – theoretisch – die Chance, diese Frage zu beantworten. Denn vor einem Monat habe ich beim Medienwettbewerb “Buddha, Barbie, Bollywood – Chancen und Risiken der kulturellen Globalisierung” mit der Reportage “Cola und Counterstrike” teilgenommen und den 2. Platz erreicht. Damit habe ich eine 10-tägige Reise nach Sarajevo und das Kosovo gewonnen.

Aber ich kann nicht teilnehmen an der Recherchereise, ich bin ja in China. Gestern habe ich mich vor allem gefreut, heute überwiegt die Enttäuschung darüber, Europa nicht besser kennenlernen zu können. Naja, ich werde darüber hinwegkommen…

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27. Februar 2008 0

Informationen über den Irakkrieg

Von katha in Medien, Politisches

Der Irakkrieg bestimmt die Medien seit vier Jahren wie kein anderes Thema. Kaum ein Tag vergeht ohne Berichte über Selbstmordattenate oder neueste Berichte über die verheerende politische Lage zwischen Eufrat und Tigris. Die Präsidentschaftsvorwahlen in den USA heizen das Thema zusätzlich an, geht es doch auch die Zukunft Iraks: Obama will den sofortigen Abzug der Truppen, Mc Cain als Vietnamveteran sieht nur militärische Härte als Möglichkeit, Clintons Meinung ist irgendwo dazwischen anzusiedeln, Tendenz zu Mc Cain.

Doch neben diesen Informationen, die tagtäglich auf uns einprasseln, hat kaum jemand einen Überblick über die politischen Lager. Al-Sadr, Schiiten, Sunniten oder “Grüne Zone” – natürlich kennt jeder die Begriffe, der regelmäßig Zeitung liest. Doch was bedeuten sie? Welche politischen Lager neben der Religionszugehörigkeit gibt es? Und spielt die Trennung zwischen den Muslimen wirklich eine so große Rolle, wie überall zu lesen ist?

Aufschluss über die politische Situation gibt ein Artikel auf Hintergrund.de. Er berichtet ausführlich über den Irak unter amerikanischer Besatzung. Dabei werden verschiedenste Studien ausgewertet und ein Rundumschlag über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gemacht.

Die Bush-Administration habe im Irak keinen Fehler ausgelassen, so eine häufig geäußerte Kritik, gerade so, als hätten sie eine Checkliste abgearbeitet. Wäre das Hauptziel ein stabiler, demokratischer Irak gewesen, so wäre das sicher richtig. Stabilität hatte für die dominierenden Kräfte in Washington jedoch nie Priorität. Sie versuchten genau das umzusetzen, was sie sich vorgenommen hatten – ohne die geringste Rücksicht auf die Iraker.

Es ging schließlich nicht nur um die Absetzung des Regimes von Saddam Hussein. Ziel war vor allem die dauerhafte Ausschaltung des Iraks als Regionalmacht und zweitens die Etablierung einer massiven permanenten militärischen Präsenz – als Ausgangsbasis für die Umgestaltung bzw. Unterwerfung der gesamten Region. An dritter Stelle stand schließlich die Umwandlung des Iraks in ein radikal neoliberales Modell und der direkte Zugriff US-amerikanischer Konzerne aufs irakische Öl. (Unterpunkt: Weichen von Washington früh gestellt)

Neben diesen Punkten, die kritischen Beobachtern bewusst sind, beschäftigt sich der zweite Teil mit den Widerstandsgruppen und Freiheitskämpfern, ihrer Organisation und Stärke. Dabei kommt der Autor zu einem Schluss, der so direkt kaum in Zeitungen zu lesen ist. Ich zumindest hatte bisher den eindruck Sadr sei ein militanter Islamit, der die Scharia einführen will.

Keine bedeutende Widerstandsgruppe strebt einen islamischen Staat an, auch nicht die Bewegung des schiitischen Klerikers und Besatzungsgegners Muktada al Sadr. Die einzigen Organisationen, die eine islamistische Gesellschaft anstreben, sind die schiitischen Regierungsparteien SCIRI und al-Dawa, sowie die Al-Kaida-nahen Gruppen, die Ende 2006 einen »Islamischen Staat Iraks« proklamierten. (Unterpunkt: Gegenkräfte, Bewaffneter Widerstand)

Am Schluss wagt der Autor einen Ausblick in die Zukunft, einen Ausblick auf die weitere Strategie Amerikas. Nach dem Vorbild Israels wollen sie mit Mauern, Zäunen und Barrikaden die Städte unter Kontrolle halten.

Wer viel Zeit hat und Lust sich ausführlich über den Irak jenseits von ard, Süeddeutsche und Spiegel zu informieren, dem sei dieser Artikel wärmestens empfohlen.

(via).

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30. Januar 2008 0

Dreck von gestern

Von katha in China, Medien

Seit etwa einem Monat bin ich wieder in China. Heute nachmittag bin ich im Park des Krankenhauses gesessen, habe mich gerne von der Sonne blenden lassen und dabei die ZEIT gelesen.

Diese Ausgabe der ZEIT ist genau einen Monat alt – veraltet. Dreck von gestern. Altpapier. So interessant, wie ein Stromausfall in Gengma. Nichts ist bekanntlich älter als die ZEIT von vor vier Wochen.

Eigentlich.

Alte Zeitungen sind lesenswert, informativ und aufschlussreich. Sie verraten, ob die Prognosen richtig waren oder ob doch alles anders gekommen ist.

Ich habe vier Ausgaben der ZEIT dabei, zum Teil vom November letzten Jahres, drei Ausgaben des Spiegels (wobei ich eine fuer 10 Euro auf der Heimreise am Flughafen Hongkong gekauft habe), einige Mitgliedszeitschriften von amnesty international und viele, viele dicke Schmöker.

Doch ich bin in der Maschinerie der aktuellen Information. Aus welch anderem Grund habe ich sonst trotzdem mit der letzten, aktuellsten Ausgabe der ZEIT begonnen?

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17. Mai 2007 0

Ein Magazin für die Zeit

Von admin in Medien

Die ZEIT bekommt ein Magazin als Beilage. Anstatt des Ressorts Leben gibt es nun wöchentlich das ZEITmagazin Leben. 1999 schaffte der Verlag das Magazin aus Kostengründen ab. Zu einer Zeit, als ich noch vorwiegend TKKG und Süderhof las.

Erste Bilder können bereits angesehen werden und ich muss sagen, dass es einen sehr stylischen Eindruck macht. Tolle Fotos aus tollen Perspektiven. Ich hoffe der Inhalt und das restliche Design überzeugen mich auch in diesem Maße.

Wenn es nur halb zu gut ist wie das SZ Magazin, bin ich zufrieden. Noch bevor ich regelmäßig die Süddeutsche las, bekam ich jeden Freitag von Bekannten das SZ Magazin.

Pünktlich zum neuen Magazin hab ich mir ein ZEIT-Probeabo bestellt. Nach dem Abitur hab ich ja endlich wieder massig Zeit ZEIT zu lesen.

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17. Mai 2007 0

Focus Campus – kostenloses pdf-Magazin

Von admin in Medien

Alle renommierten Zeitungen und Magazine versuchen mehr oder weniger erfolgreich im Internet Fuß zu fassen. Einen neuen Ansatz hat dabei Focus. Seit Oktober 2006 bietet der Focus Magazin Verlag das Wochenmagazin zum Thema Studium an. Zusammen mit Focus Campus ging die gleichnamige Community an den Start, in der die Kundschaft gehalten werden soll.´

Das Magazin macht einen guten Eindruck, wirkt jung. Verweise auf den “Kiosk-Focus” werden natürlich gerne eingebaut. werbestrategisch ist die gut geplant: In der normalen Ausgabe werden in den nächsten Wochen Rankings zu bestimmten Studiengängen vorgestellt. Focus Campus ist dazu natürlich die ideale Werbeform.

Wichtig ist im Magazin die Lesereinbindung, sogenannter user generated content. Geschickt werden dabei Community und Magazin verwoben: Wird der Beitrag eines Studenten publiziert, gibt es Credits als Belohnung, die gegen Prämien eingelöst werden können.

Focus Campus ist ein kurzweilige Unterhaltung mit gelegentlich kreativen Themen, beispielsweise wird diese Woche der typische Studentenjob “Messehostess” unter die Lupe genommen. Leider sind die Artikel oft all zu kurz, wodurch sie eher Anstoß fürs googeln sind.

Der Verlag bezeichnet als Zielgruppe “1,9 Millionen Studenten, die als überaus online-affin gelten”. Ist das richtig gedacht? Studenten brauchen keine Rankings, keine Lobhudeleien auf bestimmte Universitäten, haben sie sich doch bereits für einen Studiengang an einer Universität entschieden. Lesen Studenten also solche Magazine oder nicht doch eher Abiturienten, die vor der Wahl eines Studiums stehen?

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