The Empathic Civilisation
Veröffentlicht am | 02. 08. 2010 | Noch kein Kommentar
Spielzeugland: In der Kürze liegt die Würze
Veröffentlicht am | 02. 03. 2009 | 3 Kommentare
Gerade hab ich im Ersten den Film “Spielzeugland” gesehen, der bei den diesjährigen Oscarverleihungen in der Kategorie bester Kurzfilm gewann. Der Regisseur Jochen Freydank versetzt uns Zuschauer in das Deutschland des Dritten Reiches. Heinrich und David sind Blutsbrüder und die besten Freunde. Doch die Idylle wird getrübt, denn Davids jüdischer Familie droht die Deportation in ein Konzentrationslager. Um ihren Sohn nicht mit der Wahrheit zu konfrontieren zu müssen, lügt Heinrichs Mutter ihren Sohn an. Sie erzählt ihm, dass die Nachbarsfamilie ins Spiezeugland fahre. Da will Heinrich unbedingt mit und schleicht sich frühmorgens aus dem Haus. Als seine Mutter schließlich bemerkt, dass Heinrich verschwunden ist, sucht sie ihn verzweifelt. Schließlich steht sie dank der Hilfe zweier SS-Männer vor der Zug, der ins KZ fährt. Doch ihren Sohn kann sie nicht finden. Stattdessen trifft sie auf den besten Freund ihres Sohnes und steht vor der Entscheidung: Rettet sie ein fremdes Kind aus dem sicheren Tod oder sucht sie weiter nach ihrem Sohn?
Es ist wirklich erstaunlich, wie gut es Freydank gelang, die komplexe Geschichte in 14 Minuten unterzubringen. Andere brauchen für ähnliche Szenerien mindestens 6-mal soviel Zeit. Ich weiß nicht ob die Ausstrahlung schon länger geplant war oder der Kurzfilm spontan in ins Programm geholt wurde. Doch so kurz nach den Oscarverleihungen sicherlich der beste Zeitpunkt. Dass “Spielzeugland” kurz vor Mitternacht läuft, sehe ich nicht so kritisch wie bei Medienlese. Wer glaubt denn wirklich, der Tatort würde verschoben werden, damit der Kurzfilm zur Primetime läufen kann?
Habe meine Meinung geändert, weil ich diesen Satz überlesen habe: “So ein Film kann natürlich nicht an einem Wochentag nach der Tagesschau laufen.” Ich war auf das Wochenende fixiert. Doch Ole von Medienlese hat Recht. Eine realistischere Möglichkeit wäre er als eine Art Brennpunkt. Thema: Deutsche Geschichte. Da gäbe es sicherlich mehr zu lernen, als bei Familie Dr. Sommerfeldt (Die Serie spielt übrigens in Regensburg habe ich unlängst feststellen dürfen).
Ich bin sicher, dass die Story in Spielfilmlänge sicherlich einen attraktiveren Sendeplatz bekommen hätte. Doch wäre er “Spielzeugland” damit ein besserer Film geworden? Ich glaube nicht.
Für alle die den Film verpasst haben, gibt es noch eine Chance: Am Dienstagabend um 22.10 Uhr im MDR. Ich nehme an, dass auch alle weitere regionalen Rundfunkanstalten den Film in Kürze senden werden.
Trailer zum Film:
Weiteres zum Thema:
- Die offizielle Seite von “Spielzeugland”
- Die FAZ kritisiert, dass der Film eine ganze Reihe an Klischees über Deutsche bedient.
- Interview mit zwei deutschen Oscarpreiträgern im Bereich Kurzfilm: Jochen Freydank und Florian Gallenberger
Deutschland auf der Couch
Veröffentlicht am | 18. 02. 2009 | Noch kein Kommentar
“Wenn einer 60 wird, den 20. Hochzeitstag feiert und trotzdem das brüchige Selbstbewusstsein eines Teenagers hat – er wäre ein klarer Fall für die Psychocouch. Was aber, wenn die Beschreibung nicht auf einen Einzelnen zutrifft, sondern auf ein ganzes Volk?”
Der Schweizer Journalist Sascha Buchbinder legt die Deutschen auf die Couch und untersucht sie und ihre Minderwertigkeitskomplexe. Denn diese Komplexe sind es, die Patriotismus unmöglich machen. Natürlich spielt das dritte Reich in diesem Zusammenhang eine große Rolle, doch Buchbinder hat noch mehr Beispiele aus 2000 Jahren deutscher Geschichte parat.
Das größte Problem der Deutsche ist aus Sicht des Autors, dass es nur eines gibt, worauf die Deutschen wirklich stolz sind: Die Wirtschaft, der ungeheure Aufstieg nach dem 2. Weltkrieg, die D-Mark – im Kern: die soziale Marktwirtschaft. So schreibt der Buchbinder:
“Die Hungrigen, die Fensterkitt frassen, gelangten zu Wohlstand, zum Toast Hawaii, fanden zur Überflussgesellschaft der weiss gedeckten Tische mit Schälchen voll Himalaja-Salz. Erhards Programm kurbelte die Wirtschaft an, war die Initialzündung für das sogenannte Wirtschaftswunder. Zugleich wurde der Sozialstaat immer üppiger ausgebaut. «Wohlstand für alle!» lautet das Versprechen, das sich vor den Kriegsruinen leuchtend abhob. Deutschland machte Schluss mit der Droge Nationalismus, dem die Gesellschaft so fatal verfallen war und begnügte sich mit dem Stolz auf seine wirtschaftliche Tüchtigkeit.”
Ob und wieviel von Buchbinders Theorien wirklich stimmt, ist wohl Ansichtssache. Im jeden Falle, ist die seine Analyse unterhaltsam und ironisch geschrieben und hat zumindest einen wahren Kern.
Veröffentlicht wurde der Text im “Das Magazin”, der wöchentlichen Beilage des «Tages-Anzeigers», der «Basler Zeitung», der «Berner Zeitung» und des «Solothurner Tagblatts». Ich kenne weder die drei Städte, noch ihre Zeitungen, dennoch habe ich “Das Magazin” zu schätzen gelernt. Zum einen ist es sehr Internet-affin: Die Website hat die Optik eines Blogs und das Internet als Diskussionsthema findet oft ins Heft. Zum anderen habe ich schon oft wirklich tolle Reportagen (hier oder hier) gelesen. Ich muss zugeben, dass bisher mich vor allem übersetzte Geschichten aus ausländischen Zeitschriften überzeugt haben, wie die des Hochstaplers Frédéric Bourdin.
By the way: “Das Magazin” ist echt ein bescheuerter Name. Ok, Süddeutsche Magazin, ZEIT Magazin etc. sind auch nicht unbedingt viel besser. Doch immerhin haben sie noch ein Alleinstellungsmerkmal und ich muss den Namen nicht ständig in Anführungszeichen schreiben.
7. Dezember 1941: Der Angriff auf Pearl Harbor
Veröffentlicht am | 07. 12. 2008 | Noch kein Kommentar
Heute vor 67 Jahren - Wie aus dem europäischen ein weltweiter Krieg wurde
In den frühen Morgenstunden am 7. Oktober 1941 griff die japanische Armee in zwei Wellen die Pazifikflotte der USA an. 2500 Tote hatten die Amerikaner zu beklagen, dazu über 1000 Verwundete. Der Angriff auf Pearl Harbor ohne Kriegserklärung war ein Angelpunkt im 2. Weltkrieg: Aus einem Krieg, der sich auf Europa beschränkte, wurde ein sich über den ganzen Globus erstreckender Weltkrieg.
Vor dem Day of Infamy (Tag der Ehrlosigkeit), wie die Amerikaner den Tag im Herbst 1941 nennen, verfolgte die Regierung eine isolationistische Politik. Präsident Franklin D. Roosevelt griff militärisch nicht in den Krieg in Europa ein und propagierte eine friedliche Politik. Tatsächlich aber erlaubte die „Cash-und Carryklausel“ England Rüstung zu verkaufen. Ab dem Frühling 1941 beteiligte sich die USA noch stärker für die Alliierten: In unbegrenzter Höhe und ohne Gegenleistung konnten sich Briten, Franzosen und auch Sowjets bei den Amerikanern mit Kriegsmaterialen eindecken. So gingen die amerikanischen Politiker ihren Interessen in Europa nach, ohne sich selbst militärisch zu engagieren.
Verhandlungen oder Angriff?
Auch die Japaner waren indirekt am Krieg in Europa beteiligt. Mit der Sowjetunion verband das Reich ein Nichtangriffspakt, während es mit China im Krieg stand. Das Massaker in der chinesischen Stadt Nanking und die drohende Besetzung von Französisch-Indochina durch japanische Truppen, ließen die USA ihre Neutralität aufgeben. Die Regierung in Washington erließ Sanktionen: Durch ein Öl- und Handelsembargo, dem sich Großbritannien und die Niederlande anschlossen, verlor Japan 90 Prozent seiner Ölimporte und es fiel drei Viertel des Außenhandels weg. Um den drohenden wirtschaftlichen Zusammenbruch zu verhindern, sah sich Japan vor die Wahl gestellt: Verhandlungen mit den USA oder die Besetzung von ressourcenreichen Gebieten in Südostasien?
Der verheerende Angriff aus der Luft am Morgen des 7. Dezember brachte den Krieg in den Pazifik. Neben der Offensive gegen die Amerikaner griffen die Japaner in Südostasien auch Großbritannien und die Niederlande an.
Von Pazifismus zum Kriegseintritt
Doch mit dem Angriff aus dem Hinterhalt auf die Flotte in Pearl Harbor war die friedliche Politik in Amerika nicht mehr durchsetzbar. Die Strategie des Isolationismus und Pazifismus wurde über den Haufen geworfen. Einen Tag nach dem Angriff unterschrieb Präsident Roosevelt die Kriegerklärung an die Japaner. Vier Tage später, am 11. Dezember 1941, erklärten Deutschland und Italien den USA den Krieg. Amerika war nun militärisch auf der ganzen Welt involviert.
Die gesellschaftliche Stimmung in den USA wandte sich schnell: Die öffentliche Meinung sinnte auf Rache auf den hinterhältigen Angriff, änderte seine Meinung von Neutralität in Angriffshaltung. In Scharen meldeten sich junge Männer freiwillig für den Militärdienst. Hart ging man auch mit japanischstämmigen Amerikanern um: Sie wurden verfolgt und in Internierungslager gesteckt. Unklar ist bis heute, ob die US-Regierung rechtzeitig Informationen über den drohenden Angriff auf Pearl Harbor hatte. Kritiker meinen, die Regierung habe den Angriff genutzt, um die neutrale gesinnte Bevölkerung für den Krieg gegen die Achsenmächte zu gewinnen.
Die USA übernahm schnell die entscheidende Rolle im 2. Weltkrieg. Die Industrie war die aller anderen Kriegsparteien überlegen. Dazu kamen frische Truppen. Zusammen mit den Alliierten Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion zwangen die Amerikaner Deutschland und Japan 1945 zur Kapitulation.
erschienen bei: backview.eu
Historisch-politische Aufladung
Veröffentlicht am | 03. 02. 2008 | Noch kein Kommentar
Allenthalben ein neuer Naziskandal. Der sagt dieser, ein anderer jenes. Und am Ende hat die BILD einen Aufhänger und in Blogs ein neues Diskussionsthema.
CoffeandTV hat in einer sicherlich Heidenarbeit Skandale und Skandälchen rund um Nazivergleiche, nationalsozialistische Äußerungen usw. ab 1979 aufgelistet.
Sehr interessant ist der Nokia-Werbeslogan “Jedem das seine” im Jahr 1998. Denn die drei Woerter sind an das Lagertor in Buchenwald geschmiedet.
Jedem das Seine hat also seinen Beiklang, der in rechtsextremistischen Kreisen mit eindeutiger Absicht Verwendung findet. Allerdings finden wir neben der eindeutig rechtsextremistischen, apologetischen und provokativen Verwendung auch weiterhin einen Gebrauch des Wortes, der sich der historisch-politischen Aufladung vielleicht nicht einmal bewusst ist. (Kurzdokumentation zur Formel Jedem das Seine, Forschungs- und Arbeitsstelle Erziehung nach/über Auschwitz)
Ja genau. Ich zum Beispiel. Bis vor einer halben Stunde.
via Citronengras
Stolze Länder, schwaches Europa?
Veröffentlicht am | 27. 08. 2007 | Noch kein Kommentar
Die Geschichte soll uns lehren, dass wir Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholen. Die Geschichte soll uns aber auch die Möglichkeiten von Staatsformen vor Augen halten, damit wir sie weiterentwickeln können. Oder ist es nicht am Besten, die Vorteile verschiedener politischer Systeme zu kombinieren?
Im 19. Jahrhundert gab es im deutschsprachigen Raum zwei Kaiserreiche. Auf der einen Seite das Deutsche Reich, das sich vor allem unter Wilhelm II. mit chauvinistischen Gebärden hervortat und das nationale Glück in der Expansion in Übersee sah. Schließlich sollte am deutschen Wesen die Welt genesen.
Im Osten führten die Habsburger ihr Reich, ein Vorläufer der europäischen Einigung. Deutsche, Italiener, Tschechen, Polen, Bosnier, Ungarn, Rumänen – halb Europa war unter österreichischer Herrschaft. Doch das Selbstbestimmungsrecht der Völker wurde unterdrückt, innere Unruhen und gewaltsame Auseinandersetzungen waren die Folgen.
Die Ambivalenz Stauffenbergs: Hitlerattentat und Ständestaat
Veröffentlicht am | 20. 07. 2007 | Noch kein Kommentar
20. Juli 2007: Das Attentat auf Adolf Hitler der Gruppe um Claus von Stauffenberg jährt sich zum 63. Mal. Doch das ist nicht der Grund, warum Stauffenberg die Boulevardmedien dominiert. Stattdessen geht es darum, ob der Schauspieler Tom Cruise, ein Anhänger der Scientologysekte, Claus von Stauffenberg im Film “Valkyrie” darstellen darf. Die Ziele und Motive Stauffenbergs sind keiner Erwähnung wert.
Claus Schenk Graf von Stauffenberg war der Kopf einer Gruppe von Führungspersonen aus Militär und Verwaltung. Sie planten eine Verschwörung gegen Hitler, bei der dieser durch ein Bombenattenat getötet und im Anschluss eine neue Regierung unter Kanzler Carl Goerdeler eingesetzt werden soll.
Aussichtlose Kriegslage
Was waren die Gründe für die elitäre Gruppe das Hitler-Regime zu stürzen? Sie fürchteten, dass Deutschland unter Hitler seine Großmachststellung verlieren könnte. Zum Zeitpunkt des Attentats, im Sommer 1944, war die Niederlage Deutschlands bereits besiegelt. Die Front verlagerte sich von allen Seiten in das Reich hinein: Im Jahr kapitulierte sowohl die 10. Armee im Kessel von Stalingrad als auch der Afrika-Korps unter Rommel und am 6. Juni 1944 landeten die Allierten in der Normandie. Die Kriegslage war aussichtslos.
Stauffenberg und seine etwa 200 Anhänger wollten auch gegen Hitlers militärische Fehlentscheidungen vorgehen. Hitler war es, der General Paulus in Stalingrad verbot, aufzugeben. Das führte zur größten Einzelniederlage der Deutschen im zweiten Weltkrieg. Die Militärs hatten akzeptierten Hitlers militärische Autorität nicht und zweifelten an seinen strategischen Entscheidungen.
Es hätte keine Demokratie gegeben
Dies führte zum Bombenattentat des 20. Juli 1944. Angenommen, es wäre erfolgreich verlaufen: Wie hätte Deutschland unter Kanzler Carl Goerdeler, dem designierten Kanzler im Schattenkabinett, ausgesehen? Ganz klar: Es hätte keine Demokratie gegeben.
Stauffenberg und seine Mitstreiter erfuhren ihre Sozialisation im Kaiserreich, einer konservativen Militärmonarchie. Die Widerständler versuchten durch das Attentat das autoritäre System zu retten, indem Hitler entfernt werden sollte. Systembeseitigung oder gar Demokratisierung war somit ganz klar nicht das Ziel. Stattdessen soll die Großmachtstellung Deutschlands gewahrt werden und die Schmach von Versailles gerächt.
Ambivalenz Stauffenbergs
Das Attentat vom 20. Juli kann nicht einseitig betrachtet werden. Einerseits wollte Stauffenberg keine Demokratie, sondern weiterhin einen Obrigkeitsstaat ähnlich dem Kaiserreich. Doch andererseits war das Ziel, Hitler als Kopf des nationalsozialistische und totalitären Systems zu beseitigen.
Die Schuldfrage nach dem 1. Weltkrieg
Veröffentlicht am | 30. 06. 2007 | 2 Kommentare
Im Versailler Friedensvertrag sind Deutschland und seine Verbündeten die alleinigen Kriegsschuldigen. Dies ist so nicht richtig und war der größte diplomatische Fehler des 20. Jahrhunderts.
Natürlich aber war das deutsche Kaiserreich unter Wilhelm II., der für sich und seine Untertanen einen Platz an der Sonne suchte, tatkräftig dabei einen Krieg zu provozieren. Was waren also die Gründe dafür, dass Deutschland der Welt den Krieg aufgezwungen hat? Nachdem Deutschland uns Frankreich Zwistigkeiten in Kolonialfragen nicht klären konnten (Marokkokrise), fuhr Deutschland zur Machtdemonstration mit einem Teil der Kriegsflotte vor Agadir vor, dem Panthersprung von Agadir. Darüberhinaus gab Deutschland Österreich-Ungarn uneingeschränkte Rückendeckung nach dem Attentat von Sarajewo. Außerdem verletzte Deutschland durch den Einmarsch in Belgien dessen Neutralität und hatte grundsätzlich eine sehr offensive Kriegstaktik, die den Konflikt weiter anheizte.
Deutschlands Verbündeter im Dreibund Österreich-Ungarn löste den konkreten Konflikt am Balkan aus, indem die Habsburger versuchten dort zu expandieren und nach dem Tod des Thronfolgers ein unerfüllbares Ultimatum an die serbische Regierung stellten. Genauere Informationen findet ihr in meinem Bericht über das Attentat von Sarajewo.
Die Schuldfrage der im Friedensvertrag Angeklagten ist nun geklärt. Warum sind aber auch Serbien und Russland schuld am 1. Weltkrieg? Serbien betrieb eine aggressive großserbische Politik, wodurch die Situation immer wieder verschärft wurde. Russland dagegen wollte politischen Einfluss auf dem Balkan gewinnen, weshalb das Zarenreich den Panslawismus unterstützte und immer wieder intervenierte.
Zusammenfassend ist zu erkennen, dass die Schuld Deutschlands durchaus beträchtlich ist, jedoch von einer Mitschuld aller gesprochen werden muss, da alle beteiligten Nationen nach territorialer Expansion strebten und nach imperialistischen Maßstab Politik betrieben.

