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	<title>schafott.blog</title>
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	<description>Si tacuisses, philosophus mansisses</description>
	<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 17:34:43 +0000</pubDate>
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		<title>Umfrage beim Wordpressmagazin</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 17:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine zentrale Plattform, um mich &#252;ber das Betriebsystem ,Wordpress, dieses Blogs zu informieren, hat mir lange gefehlt. Nat&#252;rlich, es gibt den Planet Wordpress Deutschland, der verschiedenste Blogeintr&#228;ge zum Thema b&#252;ndelt. Doch zu oft waren das zu technische Themen f&#252;r mich: Welche Neuigkeiten gibt es bei den neuesten Versionen, die ich aber noch gar nicht nutze. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine zentrale Plattform, um mich &#252;ber das Betriebsystem ,Wordpress, dieses Blogs zu informieren, hat mir lange gefehlt. Nat&#252;rlich, es gibt den <a href="http://planet.wordpress-deutschland.org/" target="_blank">Planet Wordpress Deutschland</a>, der verschiedenste Blogeintr&#228;ge zum Thema b&#252;ndelt. Doch zu oft waren das zu technische Themen f&#252;r mich: Welche Neuigkeiten gibt es bei den neuesten Versionen, die ich aber noch gar nicht nutze. Bis auf wenige Ausnahmen also nicht brauchbar f&#252;r mich. Doch seit einigen Tagen ist das <a href="http://www.wordpress-magazin.de/" target="_blank">Wordpressmagazin</a> online. Ein Blog, das verspricht, was ich will: Tipps und Tricks, Informationen zu Plugins. </p>
<p>Das <a href="http://www.wordpress-magazin.de/umfrage-und-was-zu-gewinnen/" target="_blank">Magazin hat nun zu einer Umfrage aufgerufen</a>, bei der ich gerne teilnehme. Nat&#252;rlich zum Thema Wordpress</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>1. Wie bist Du zum bloggen gekommen?</strong></p>
<p>Seit 2002 bin ich im Internet aktiv, habe mir HTML-Webseiten gebastelt, die so viel wie m&#246;glich blinkten. Gif-banner waren der letzte Schrei. Vor etwa eineinhalb Jahren habe ich mir einen Account bei twoday.net geholt und angefangen zu bloggen.</p>
<p><strong>2. Warum hast Du Dich f&#252;r WordPress als Blog-Software entschieden?</strong></p>
<p>Neben dem Schreiben geh&#246;rt f&#252;r mich auch das Arbeiten am HTML/PHP/CSS-Code zum Bloggen. Leider ist das bei kostenlosen Bloganbietern nur begrenzt m&#246;glich. Deshalb habe mir Webspace gekauft und bei Blogs, die ich regelm&#228;&#223;ig las, erfahren, dass die Betreiber Wordpress nutzen. Dass es auch andere Software g&#228;be, war mir nicht bekannt.</p>
<p><strong>3. Hat etwas gegen WordPress gesprochen?</strong></p>
<p>Es hat nichts gegen Wordpress gesprochen, denn es war kostenlos, einfach zu installieren und mit HTML/CSS-Kentnissen k&#246;nnen die Themes leicht nach eigenen W&#252;nschen ver&#228;ndert werden. Es hatte alles, was ich brauchte. Dass im Hintergrund eine gro&#223;e Community steht, die bei Problemen gerne hilft, spricht nat&#252;rlich ebenfalls f&#252;r Wordpress.</p>
<p><strong>4. Hast Du eine bestimmte thematische Ausrichtung beim Bloggen und wenn ja, welche?</strong></p>
<p>Im Grunde blogge ich &#252;ber alles, was mich interessiert. Doch in letzter Zeit haben sich die Schwerpunkte China, Politik und Medien herauskristallisiert. </p>
<p><strong>5. Was tust Du um mehr Leser f&#252;r Deinen Blog zu gewinnen und was um diese dort auch m&#246;glichst dauerhaft zu halten?</strong></p>
<p>Mit SEO besch&#228;ftige ich mich nicht. Ich wei&#223;, dass ich eine kleine, aber feine Leserschaft habe. Ich w&#252;rde mich nat&#252;rlich freuen, wenn diese zahlreicher w&#252;rde bzw. &#246;fter kommentieren w&#252;rde. Mein Blog ist rein privater Natur, ich habe keinerlei Interesse daran, Geld zu verdienen. Ich kann und will Leser nur durch interessante Themen und unterhaltsamer Schreibe binden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Willkommen bei den &#34;Kindern des Gl&#252;cks&#34;</title>
		<link>http://www.schafott.net/2008/08/15/willkommen-bei-den-kindern-des-glcks/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 07:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sich China auf Olympia einstimmt
&#8222;Beijing 2008, Beijing 2008&#8220;: 35 Kinder einer Vorschulklasse singen lauthals ihr Lied und versuchen angestrengt, die einstudierte Choreografie umzusetzen. In der rechten Hand halten sie eine kleine chinesische Fahne, links eine, die die olympischen Ringe zeigt. Ob jung oder alt, reich oder arm: Olympia ist der ganze Stolz der Nation.

Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><h4><a href="http://www.schekker.de/magazin/topthema/145591.html" target="_blank">Wie sich China auf Olympia einstimmt</a></h4>
<p>&#8222;Beijing 2008, Beijing 2008&#8220;: 35 Kinder einer Vorschulklasse singen lauthals ihr Lied und versuchen angestrengt, die einstudierte Choreografie umzusetzen. In der rechten Hand halten sie eine kleine chinesische Fahne, links eine, die die olympischen Ringe zeigt. Ob jung oder alt, reich oder arm: Olympia ist der ganze Stolz der Nation.</p>
</blockquote>
<p>Das ist die Einleitung eines <a href="http://www.schekker.de/magazin/topthema/145591.html" target="_blank">Artikel von mir auf schekker.de</a>, dem Jugendonlinemagazin der Bundesregierung. Er handelt von den Vorbereitungen Chinas auf die olympischen Spiele und gr&#252;ndet auf meinen Erfahrungen w&#228;hrend meines Aufenthalts im Reich der Mitte.</p>
<p><a href="http://www.schekker.de" target="_blank">Schekker.de</a> ist das Jugendonlinemagazin der Bundesregierung und ver&#246;ffentlicht einmal pro Monat verschiedene Artikel zu einem Topthema. Diese reichen von aktuellen Olympiaausgabe &#252;ber die Themengebiete Demographie bis zu Heimat. Mittlerweile gab es 60 Ausgaben, alle speziell auf Jugendliche zugeschnitten. Seit kurzem werden auch professionelle Videos zum jeweiligen Thema produziert und es gibt eine Kommentarfunktion. Neben den Themen gibt es die Ressorts B&#252;cher und St&#228;dte&amp;Regionen. </p>
<p>Auf dieser Plattform k&#246;nnen junge Journalisten ihre Texte ver&#246;ffentlichen. Besonders dabei ist, dass sie professionell von drei Redakteuren redigiert werden, wodurch die Autoren wertvolle Tipps und Hinweise f&#252;r ihre weitere Arbeit bekommen. Lange Zeit habe ich das Magazin nur gelesen und freue mich deshalb sehr, dort nun auch einen eigenen Artikel ver&#246;ffentlicht zu haben.</p>
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		<title>Chinesen, die unbekannten Wesen Teil 3: Verr&#252;ckt nach Handys</title>
		<link>http://www.schafott.net/2008/08/10/chinesen-die-unbekannten-wesen-teil-3-verrckt-nach-handys/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 18:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine alte Frau in der traditionellen Kleidung der Dai-Minderheit hat eines und auch unser alter Nachbar, der st&#228;ndig verwirrte Selbstgespr&#228;che f&#252;hrte: Ein Handy. Jeder, wirklich jeder, ob jung oder alt, reich oder arm, hat ein Mobiltelefon - das ultimative Statussymbol der Chinesen.
Mein Papa sagt: &#8220;Ich habe vierzig Jahre ohne Handy gelebt, wieso brauch ich jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine alte Frau in der traditionellen Kleidung der Dai-Minderheit hat eines und auch unser alter Nachbar, der st&#228;ndig verwirrte Selbstgespr&#228;che f&#252;hrte: Ein Handy. Jeder, wirklich jeder, ob jung oder alt, reich oder arm, hat ein Mobiltelefon - das ultimative Statussymbol der Chinesen.</p>
<p>Mein Papa sagt: &#8220;Ich habe vierzig Jahre ohne Handy gelebt, wieso brauch ich jetzt eins?&#8221; Chinesen scheinen da anders zu denken: &#8220;Ich habe vierzig Jahre ohne Handy gelebt. Diese Jahre muss ich schnleungist aufholen!&#8221; Immer und &#252;berall tippen sie in ihre Handys, oft verziehrt mit B&#228;ndchen (In den letzten Monaten waren vor allem die Maskottchen der olympischen Spiele beliebt). Sie simsen was das Zeug h&#228;lt. China Mobile, eine der zwei Mobilfunkfirmen, ist mittlerweile der gr&#246;&#223;te Konzern dieser Art weltweit.</p>
<p>Es gibt Stra&#223;enz&#252;ge, in denen es nur Handyl&#228;den gibt. Selbst in der Stadt Gengma mit 50 000 Einwohnern gibt es eine Kreuzung, in deren Radius von 300 Metern sich insgesamt 17 Gesch&#228;fte, die von Handys profitieren, niedergelassen haben. <a href="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/dsc-0227.jpg"><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/dsc-0227-thumb.jpg" alt="DSC_0227" width="430" height="286" /></a></p>
<p>Die Produktpiraterie macht nat&#252;rlich auch vor Mobiltelefonen nicht halt. Neben Nokia- oder Samsungger&#228;ten gibt es sehr viele chinesische Marken. Diese sind preisg&#252;nstiger und weisen oft erstaunlicherweise gro&#223;e &#196;hnlichkeit mit den Ger&#228;ten der ausl&#228;ndischen Marken auf. Indem chinesische Firmen das Design kopieren oder minderwertigerer Produkte verarbeiten ist es zu erkl&#228;ren, dass sehr viele Modelle erstaunlich preiswert sind. Besonders beliebt sind Handys mit Touchscreen, die mit einem Stick zu bedienen sind. Diese sind in China weit verbreitet.</p>
<p>Chinesesn schreiben SMS in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pinyin">Pinyin</a>, einem System, bei dem die chinesischen Schriftzeichen in lateinische Buchstaben umgewandelt werden. Ein Touchscreenger&#228;t hat daf&#252;r zwei Vorteile:</p>
<ul>
<li>Die chinesischen Schriftzeichen k&#246;nnen direkt hingeschrieben werden (Zeichenerkennung), was einen immensen Zeitgewinn zur Folge hat, weil die W&#246;rter nicht &#252;ber die Zifferntasten eingetippt werden m&#252;ssen</li>
<li>Leute, die nicht lange zur Schule gegangen sind, beherrschen oft die lateinischen Buchstaben nicht. Sie k&#246;nnen also kein Pinyin. Handy (- und PC-Nutzung) w&#228;re ihnen sonst unm&#246;glich.</li>
</ul>
<p>Wie so vieles in China geschieht auch das Telefonieren in unglaublicher Lautst&#228;rke. Die Klingelt&#246;ne ert&#246;nen prinzipiell so laut wie m&#246;glich. L&#228;utet dann das Handy, erklingen die schlimmsten chinesischen Schlager, bei denen sogar ich manchmal die Texte verstehe (&#8221;Wo ai ni&#8221; - &#8220;Ich liebe dich&#8221;). Bei Milit&#228;rs ist auch die Nationalhymne beliebt. Auch bei den Gespr&#228;chen selbst sprechen die Chinesen f&#252;r deutsche Verh&#228;ltnisse viel zu laut.</p>
<p>Ich habe daf&#252;r keinerlei Beweis, aber ich denke, dass der wachsende Mobilfunk besonders f&#252;r abgelegene Bergd&#246;rfer, so wie ich sie in Yunnan sah, eine gro&#223;er Verbesserung ist. Keine Kanalisation, zum Teil Holzh&#252;tten, keine asphaltierten Stra&#223;en. Mit dem Mobilfunknetz sind sie aber nun wenigstens ein bisschen an die Welt angeschlossen. Denn Proteste gegen Sendemasten wie in Deutschland gibt es mit Sicherheit nicht.</p>
<p><em>Dieser Beitrag ist ein Teil der Serie &#8220;Chinesen, die unbekannten Wesen&#8221;.</em></p>
<p><em><a href="http://www.schafott.net/2008/08/08/chinesen-die-unbekannten-wesen/">Teil 1: Chinesen, die unbekannten Wesen</a></em></p>
<p><em><a href="http://www.schafott.net/2008/08/09/chinesen-die-unbekannten-wesen-teil-2-die-trinkkultur/">Teil 2: Die Trinkkultur</a></em></p>
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		<title>Absolut genial</title>
		<link>http://www.schafott.net/2008/08/09/absolut-genial/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 21:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tagtäglich]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben bei &#34;Genial daneben&#34;
Hugo Egon Balder: &#34;Was ist ein Absolutglied?&#34;
Barbara Sch&#246;neberger: &#34;Wenn es in Wodka getunkt wurde.&#34;
Hugo Egon Balder: &#34;Warum sollte man das tun?&#34;
Barbara Sch&#246;neberger: &#34;Weil es besser schmeckt. Und weil es desinfiziert.&#34;
Hella von Sinnen: &#34;Daran k&#246;nnte ich mich auch noch gew&#246;hnen.&#34;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben bei &quot;Genial daneben&quot;</p>
<p>Hugo Egon Balder: &quot;Was ist ein Absolutglied?&quot;</p>
<p>Barbara Sch&#246;neberger: &quot;Wenn es in Wodka getunkt wurde.&quot;</p>
<p>Hugo Egon Balder: &quot;Warum sollte man das tun?&quot;</p>
<p>Barbara Sch&#246;neberger: &quot;Weil es besser schmeckt. Und weil es desinfiziert.&quot;</p>
<p>Hella von Sinnen: &quot;Daran k&#246;nnte ich mich auch noch gew&#246;hnen.&quot;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Olympia von der anderen Seite</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 20:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leseempfehlung]]></category>

		<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich in der Blogossph&#228;re herumtreibt kennt ihn wohl schon, Jens Weinreich, der Sportreporter, der&#160; aus Peking bloggt. Er schreibt &#252;ber das IOC, seine Arbeit und die meteorologischen Herausforderungen in der chinesischen Hauptstadt. Was passiert hinter den Kulissen, wie arbeitet es sich bei dem Gro&#223;ereignis mit 20 000 Kollegen aus aller Welt. &#220;ber jeden Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich in der Blogossph&#228;re herumtreibt kennt ihn wohl schon, <a href="http://jensweinreich.de/">Jens Weinreich</a>, der Sportreporter, der&#160; aus Peking bloggt. Er schreibt &#252;ber das IOC, seine Arbeit und die meteorologischen Herausforderungen in der chinesischen Hauptstadt. Was passiert hinter den Kulissen, wie arbeitet es sich bei dem Gro&#223;ereignis mit 20 000 Kollegen aus aller Welt. &#220;ber jeden Tag f&#252;hrt Weinreich Protokoll und eines ist klar: F&#252;r ihn ist das alles gro&#223;er Stress.</p>
<p>Stets am&#252;sant und interessant, unbedingt lesen!</p>
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		<title>Chinesen, die unbekannten Wesen Teil 2: Die Trinkkultur</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 22:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Asiaten vertragen keinen Alkohol! Ein Enzym, das den Alkohol abbaut, arbeitet bei ihnen langsamer, f&#252;hrt daher schneller zu einem Vollrausch. Das h&#228;lt Chinesen aber sehr oft nicht vom &#252;berm&#228;&#223;igen Alkoholkonsum ab.
Alkohol trinken geh&#246;rt zu einem Abendessen mit Freunden oder Kollegen genauso dazu wie Reis. Entweder gibt es Reisschnaps, wenn man Pech hat ist er sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2004/0210/004_alkohol.jsp">Asiaten vertragen keinen Alkohol</a>! Ein Enzym, das den Alkohol abbaut, arbeitet bei ihnen langsamer, f&#252;hrt daher schneller zu einem Vollrausch. Das h&#228;lt Chinesen aber sehr oft nicht vom &#252;berm&#228;&#223;igen Alkoholkonsum ab.</p>
<p>Alkohol trinken geh&#246;rt zu einem Abendessen mit Freunden oder Kollegen genauso dazu wie Reis. Entweder gibt es Reisschnaps, wenn man Pech hat ist er sogar selbst gebrannt und scheint s&#228;mtliche Zellen vom Mund &#252;ber den Rachen bis in den Magen irreparabel zu zerst&#246;ren. Oder es wird Bier getrunken, lauwarm.</p>
<p>Meistens wird Schnaps beim Essen bevorzugt. Ein Tipp f&#252;r alle Chinareisende bei der Getr&#228;nkeauswahl: &quot;Wine&quot; ist in China hochprozentiger Schnaps und kein edles Tr&#246;pfchen aus Frankreich oder Franken. </p>
<p>Aus kleinen Schnapsgl&#228;sern wird vor, w&#228;hrend und nach dem Essen getrunken. In einem Tempo, dass ich manchmal kaum Zeit fand meinen Magen mit Leckereien zu f&#252;llen, um die Promillezahl einigerma&#223;en niedrig zu halten. &quot;Gambei, Gambei!&quot; - &quot;Prost, Prost&quot;, w&#246;rtlich &quot;Trockne das Glas&quot;, ist das Zeichen sich den Alkohol auf Ex hinter die Birne zu kippen. Zu Beginn prosten alle zusammen, dann jeder mit jedem, zu Beginn die Rangh&#246;chsten.&#160; </p>
<p><a href="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/dsc-0502.jpg"><img height="287" alt="DSC_0502" src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/dsc-0502-thumb.jpg" width="430" /></a> </p>
<p>Bei einem Abendessen mit 10 Personen werden da schon mal leicht drei bis vier Flaschen Schnaps geleert, es entwickelt sich sehr oft zu einem richtigen Gelage. Ein &quot;Nein&quot; z&#228;hlt selten. Nur eine Krankheit &#252;berzeugt, einfach aus Spa&#223; n&#252;chtern bleiben - undenkbar. Immer wieder habe ich erlebt, dass Bekannte, die offensichtlich sturzbesoffen waren und keine Lust mehr auf Alkohol hatten, sich bei ihren Vorgesetzten nicht trauten, abzulehnen. Dies zeugt vom weit verbreiteten Hierarchiedenken und dem Gehorsam, der &#196;lteren oder h&#246;her gestellten Personen entgegen gebracht wird.</p>
<p>Vor allem in M&#228;nnerrunden konnte ich ein Verhalten beobachten, das ich in Deutschland vor allem von 14-j&#228;hrigen pubertierenden Jungs kenne: Wer kann am meisten Saufen? Da wird geprahlt und versucht sich gegenseitig unter den Tisch zu saufen. Wird nicht das ganze Glas geleert, wird z&#228;h &#252;ber die zu trinkende Menge verhandelt, zum Teil minutenlang: Der eine zeigt eine Linie auf seinem Glas - soweit will er trinken. Der andere deutet auf sein Glas. Das ganze geht so lange bis sie sich geeinigt haben. </p>
<p>Nat&#252;rlich sind nicht alle Chinesen Alkoholiker, aber der Konsum von Bier und Schnaps ist &#252;berraschend hoch und als Ausl&#228;nder (und auch Chinese!) ger&#228;t man in Situationen, wo sehr viel diplomatisches Geschick n&#246;tig ist, um zu vermitteln: &quot;Nein, ich will nichts mehr trinken&quot; ohne zu unh&#246;flich zu werden. </p>
<p><em>Dieser Beitrag ist ein Teil der Serie &quot;Chinesen, die unbekannten Wesen&quot;.</em></p>
<p><em><a href="http://www.schafott.net/2008/08/08/chinesen-die-unbekannten-wesen/">Teil 1: Chinesen, die unbekannten Wesen</a></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Chinesen, die unbekannten Wesen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 23:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[In jeder Fernsehsendung, in alles Tageszeitungen: Berichte und Reportagen &#252;ber Peking, Olympia und die Repressionen des kommunistischen Regime. Alles interessant, alles wissenswert und informativ. Doch die Chinesen an sich werden dabei oft vergessen.
Bei allen olympischen Spielen ist es eine wichtige Aufgabe der Medien den Menschen in aller Welt das Gastgeberland und seine Einwohner vorzustellen. 2000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>In jeder Fernsehsendung, in alles Tageszeitungen: Berichte und Reportagen &#252;ber Peking, Olympia und die Repressionen des kommunistischen Regime. Alles interessant, alles wissenswert und informativ. Doch die Chinesen an sich werden dabei oft vergessen.</em></strong></p>
<p>Bei allen olympischen Spielen ist es eine wichtige Aufgabe der Medien den Menschen in aller Welt das Gastgeberland und seine Einwohner vorzustellen. 2000 standen die Aborigines in Australien im Fokus, 2002 in Salt Lake City die Mormonen. In Athen 2004 und Turin 2006 war die kulturelle und gesellschaftliche Bildung f&#252;r uns Europ&#228;er nicht so wichtig. Schlie&#223;lich sind uns die italienische und griechische Welt doch einigerma&#223;en vertraut.</p>
<p>Doch genau das ist in China nicht der Fall. Unbekannte Lebenswelten, asiatische Verhaltensweisen. Kein Europ&#228;er f&#252;gt sich da problemlos ein. Olympia ist also ein prima Rahmen f&#252;r diese Berichterstattung. Denn je wichtiger China als Wirtschaftsmacht wird, desto mehr w&#228;chst unbewusst die Angst vor &#8220;dem Chinesen&#8221;, uns - den westlichen Industriel&#228;ndern - den Rang abzulaufen.</p>
<p><a href="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/dsc-0251.jpg"><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/dsc-0251-thumb.jpg" alt="DSC_0251" width="430" height="287" /></a></p>
<p>Viele bef&#252;rchten von der asiatischen Supermacht &#252;berrollt zu werden und China durch seine Wirtschaftskraft und sein Humankapital in den n&#228;chsten Jahrzehnten zum dominierenden Faktor in der Welt wird. M&#246;glicherweise wird das so kommen, vorhersagen kann das niemand. Was aber verhindert werden kann, ist die Angst vor der unbekannten Kultur, dem fremden Alltag hinter dem Himalayagebirge. Und das ist die Aufgaben der Medien.</p>
<p><strong>Individuen trotz Kollektivgedanken</strong></p>
<p>Doch oft bin ich nicht gl&#252;cklich mit den Berichten aus dem Reich der Mitte. M&#246;glichweise ist es ein fataler Trugschluss meinerseits: Doch oft habe ich das Gef&#252;hl, bei Medienberichten als auch bei Gespr&#228;chen, es handle sich bei Chinesen einfach um riesige Massen von Menschen. 1,3 Milliarden gleicher schwazhaariger Menschen mit Schlitzaugen und gelber Haut. Trotz aller Kollektivgedanken der kommunistischen Ideologie sind sie trotzdem Induviduen. Sie haben helle und dunkle Haut; sie lachen und weinen; sie lieben und hassen sich. Das mag vielleicht l&#228;cherlich klingen, aber manchmal habe ich das Gef&#252;hl, dass das nicht allen klar ist!</p>
<p>Nur wenig wird berichtet &#252;ber Chinesen, ihren Alltag und Einstellungen. Wie leben Chinesen? Was ist ihnen besonders wichtig?</p>
<p>Nat&#252;rlich ist es anmassend, mich als Expertin der chinesischen Gesellschaft hinzustellen. Weder habe ich wissenschaftliche Beweise noch einen &#220;berblick &#252;ber ganz China. Ganz davon abgesehen, dass es sinnlos ist Millionen von Menschen bestimmte Eigenschaften zuzuschreiben. Dennoch traue ich mich behaupten, den &#8220;Menschenschlag&#8221; in Yunnan, einer s&#252;dwestchineschischen Provinz zu kennen. Ich habe dort neun Monate verbracht. Im Radius von 150 Kilometern waren mein Freund und ich die einzigen &#8220;Laowai&#8221;, Ausl&#228;nder. Nur sehr vereinzelt kamen Reisende in das abgelegene Gebiet an der burmesischen Grenze. Es gibt dort kein Brot, kein McDonalds und Ausl&#228;nder sind eine echte Seltenheit.</p>
<p><strong>Der kleinste gemeinsame Nenner</strong></p>
<p>In den folgenden Wochen will ich in loser Reihenfolge von bestimmten Eigenheiten, Besonderheiten und Verhaltensweisen in China erz&#228;hlen. Vorneweg: Meine Berichte sind allesamt subjektiv und sind der kleinste gemeinsame Nenner. 1,3 Milliarden Menschen - 1,3 Milliarden Pers&#246;nlichkeiten. Dennoch habe ich vor allem durch Blogs und mit Gespr&#228;chen mit anderen eines gemerkt: Gewisse Dinge gibt es &#252;berall: Von Urumqui ganz im Westen bis an die Ostk&#252;ste in Beijing - einer Strecke &#252;ber 5000 Kilometer.</p>
<p>Sollte ich etwas schreiben, was nicht der Wahrheit entspricht und/oder einfach totaler Mist ist: Sofort Bescheid sagen, sonst kehrt sich mein Anliegen, euch China und eine Einwohner n&#228;her zu bringen, ins Gegenteil.</p>
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		<title>Eileen Chang: Gefahr und Begierde</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 16:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kleine Zuf&#228;lle das Leben vers&#252;&#223;en k&#246;nnen&#160; 
Ich liege entspannt auf dem Sofa und &#252;berfliege kurz den SPIEGEL der letzten Woche, bevor sein Schicksal den M&#252;llentsorgungsfirmen &#252;bergeben wird. Dann, am Ende, in der Rubrik &#34;Szene&#34;: Einspaltiger Artikel, &#220;berschrift: &#34;Shanghai in Krieg und Liebe.&#34; Wie immer, China - das zieht meine Aufmerksamkeit an. Eileen Changs Roman [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Wie kleine Zuf&#228;lle das Leben vers&#252;&#223;en k&#246;nnen</strong>&#160; </h3>
<p>Ich liege entspannt auf dem Sofa und &#252;berfliege kurz den SPIEGEL der letzten Woche, bevor sein Schicksal den M&#252;llentsorgungsfirmen &#252;bergeben wird. Dann, am Ende, in der Rubrik &quot;Szene&quot;: Einspaltiger Artikel, &#220;berschrift: &quot;Shanghai in Krieg und Liebe.&quot; Wie immer, China - das zieht meine Aufmerksamkeit an. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zhang_Ailing">Eileen Changs</a> Roman wurde ins Deutsche &#252;bersetzt. Dann sehe ich das Buchcover. Irgendwie kommt mir das bekannt vor! </p>
<p>10 Minuten sp&#228;ter: Ich hab&#8217;s! Ich schnappe mir ein Buch, vergleiche die chinesischen Schriftzeichen: Eindeutig! Ich hab ein Buch von Eileen Chang zu Hause. Liebe Leser, ihr fragt euch vielleicht, wieso mich das so freut.</p>
<p><a href="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/dsc-01891.jpg"><img height="288" alt="DSC_0189" src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/dsc-0189-thumb1.jpg" width="430" /></a> </p>
<p>Die Antwort: W&#228;hrend meiner Monate in China lernte ich ein M&#228;dchen kennen. Sie studiert Arabisch und ihre Leidenschaft ist Literatur. Lange unterhielten wir uns: &#220;ber Orhan Pamuks &quot;Rot ist mein Name&quot; oder Goethe . Am Ende der Ferien, bevor sie wieder zu ihrem Studienort am anderen Ende Chinas aufbrach (ich konnte mir die Stadt nicht merken), schenkte sie mir ein Buch. Es sei eine ihrer Lieblingschriftstellerin, ihre B&#252;cher in China Klassiker und vor allem bei den J&#252;ngeren beliebt. Ich freue mich, finde es jedoch schade, dass ich es nicht lesen kann. Aber ein sch&#246;nes Souvenir ist es trotzdem. </p>
<p>Und jetzt das: Der erste Band &quot;Gefahr und Begierde&quot; wurde ins Deutsche &#252;bersetzt. Die <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/29307.html">Rezensenten</a> sind begeistert, z.B. taz:</p>
<blockquote><p>Kniffeliger Geschlechterkampf, in dem Blut, Schwei&#223; und Tr&#228;nen flie&#223;en, das ist der Stoff, aus dem nach Ansicht der begeisterten Rezensentin Susanne Messmer Eileen Changs Literatur gemacht ist, die mit diesem Erz&#228;hlungsband nun endlich auch auf Deutsch zu entdecken sei. Chang werde im &quot;angloamerikanische Raum&quot; schon l&#228;nger als &quot;dichtende Garbo&quot; kultisch verehrt. Zu Recht, wie man dem leidenschaftlichen Pl&#228;doyer der Rezensentin entnehmen kann, die diese Autorin f&#252;r eine der interessantesten Erz&#228;hlerinnen der klassischen chinesischen Moderne h&#228;lt. Die Texte des Bandes best&#228;chen mit Milieugenauigkeit und psychologischer Sch&#228;rfe, mit der hier die Verwicklungen der Gef&#252;hle immer auch im Kontext von Geschlechter- und Klassenverh&#228;ltnissen geschildert w&#252;rden. Schonungslos bitterb&#246;se Prosa also, wie die Rezensentin gen&#252;sslich notiert.</p>
</blockquote>
<p>Ang Lee hat den Stoff verfilmt. Leider kenne ich den Film nicht. Ich freue mich, werde das Buch schnellstm&#246;glich lesen, den <a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/76171-Gefahr-und-Begierde.html">Film</a> ansehen und auf die &#220;bersetzung des zweiten Bandes hoffen!</p>
<p>Im anglo-amerikanischen Raum sind die B&#252;cher seit langem &#252;bersetzt und gesch&#228;tzt; ich k&#246;nnte also die englische Version lesen. Doch mein Problem ist, dass ich nicht wei&#223;, wie der Titel &quot;meines Buches&quot; ist. Die englischsprachigen Ausgaben haben - im Gegensatz zur ersten deutschen &#220;bersetzung - das chinesische Buchcover nicht &#252;bernommen. </p>
<p> Ich freue mich, dieses Buch auch bald lesen zu k&#246;nnen und zuf&#228;llig von der &#220;bersetzung erfahren zu haben. Oh, wie sch&#246;n sind Zuf&#228;lle!</p>
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		<title>Plakatieren verboten!</title>
		<link>http://www.schafott.net/2008/08/04/plakatieren-verboten/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 15:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tagtäglich]]></category>

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		<description><![CDATA[Die einen &#228;ndern ihre Frisur radikal, wenn ein neuer Lebensabschnitt beginnt, ich mein Blog (zugegeben, auch meine Haare sind viel k&#252;rzer). Denn nach den neun Monaten in China beginnt bald mein Studium und ich freue mich wahnsinnig darauf. Erstens: ich ziehe weg in die gro&#223;e Stadt (kommt man aus einem niederbayerischen Nest mit 10 000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die einen &#228;ndern ihre Frisur radikal, wenn ein neuer Lebensabschnitt beginnt, ich mein Blog (zugegeben, auch meine Haare sind viel k&#252;rzer). Denn nach den neun Monaten in China beginnt bald mein Studium und ich freue mich wahnsinnig darauf. Erstens: ich ziehe weg in die gro&#223;e Stadt (kommt man aus einem niederbayerischen Nest mit 10 000 Einwohnern ist das oberpf&#228;lzische Regensburg mit 15-mal mehr Menschen durchaus eine Gro&#223;stadt.) Zweitens freue ich mich auf das Lernen, die Arbeit. Denn seit dem Abitur habe ich au&#223;er gelegentlichen Artikeln f&#252;r verschiedene Medien nicht wirklich gearbeitet. Ungewohnt f&#252;r mich, Typ angehender Workaholic. </p>
<p>Der Sommer ist zwar noch nicht ganz vorbei, doch hier gibt es jetzt schon herbstliche Farben mit dem <a href="http://templates.arcsin.se/natural-essence-website-template/">Natural Essence Theme</a>. Au&#223;er dem Header hab ich nichts ge&#228;ndert, nur &#252;bersetzt hab ich das Ganze. Eigentlich finde ich Leute doof, die Themes einfach so &#252;bernehmen. Doch inzwischen ist mir die Arbeit f&#252;r gr&#246;&#223;ere Ver&#228;nderungen zu doof. Schlie&#223;lich bin ich kein PHP- und CSS-Experte (oh wie sehr vermisse doch einfache HTML-Seiten! Das kann auch ich), weshalb die Kosten-Nutzen-Rechnung f&#252;r mich nicht aufgeht. Also: Header, m&#246;glicherweise ein paar Farben &#228;ndern, und los gehts!</p>
<p>Das Headerbild hab ich in einem Dorf der chinesischen Stadt Mengding in Yunnan gemacht. Und nein, ich habe keine Ahnung was die Zeichen bedeuten. Doch da es &#246;ffentliche Plakate sind, werden es wohl keine Beschimpfungen sein. Wahrscheinlich hei&#223;t es: &quot;Plakatieren verboten!&quot;</p>
<p>In den n&#228;chsten Wochen steht dann endlich mal der Upgrade von Wordpress an, um den ich mich schon ewig dr&#252;cke. Und es gibt leider noch ein Problem: Wer wei&#223;, warum die Umlaute im Footer und einigen Links nicht richtig angezeigt werden? Es muss am Theme liegen, schlie&#223;lich hat es bisher immer funktioniert.</p>
<p>Schuld am Tapetenwechsel sind neben Ver&#228;nderungswut auch <a href="http://blog.argwohnheim.de/2008/08/03/vorsicht-blog-frisch-gestrichen/">Herr Punkt Markus</a> und <a href="http://www.onezblog.de/item/2008/08/das-auge-bloggt-mit/">Soeren Onez</a>, die mir das Ganze die letzten Tage vorgemacht haben.</p>
<blockquote><p>Denn irgendwie brauche ich einen sch&#246;nen Blog, um auch gerne auf ihm zu bloggen.</p>
</blockquote>
<p><font face="Georgia">Ganz genau, Soeren. Auf dass wir wieder &#246;fter bloggen! <img src='http://www.schafott.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </font></p>
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		<title>Internetzensur in China</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 13:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder mal ist die Internetzensur in China in aller Munde. W&#228;hrend meiner neun Monate in China hatte auch immer wieder damit zu k&#228;mpfen:

Deutsche Seiten waren grunds&#228;tzlich nicht so sehr von der Great Firewall, wie die chinesische Zensur im Netz auch genannt wird, betroffen. Auf alle Seiten von Tageszeitungen und Magazinen, wie sueddeutsche.de, faz.net oder spiegel.de, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mal ist die Internetzensur in China in aller Munde. W&#228;hrend meiner neun Monate in China hatte auch immer wieder damit zu k&#228;mpfen:</p>
<ul>
<li>Deutsche Seiten waren grunds&#228;tzlich nicht so sehr von der Great Firewall, wie die chinesische Zensur im Netz auch genannt wird, betroffen. Auf alle Seiten von Tageszeitungen und Magazinen, wie <a href="http://www.sueddeutsche.de">sueddeutsche.de</a>, <a href="http://faz.net">faz.net</a> oder <a href="http://spiegel.de">spiegel.de</a>, konnte ich zugreifen. Auch <a href="http://tagesschau.de">tagesschau.de</a> war jederzeit erreichbar.</li>
<li>Bis April 2008 war Wikipedia in allen Sprachen nicht erreichbar. Abhilfe schaffte ich mit anonymouse.org, das pers&#246;nliche Daten verschl&#252;ssselt. Im April hoben die Verantwortlichen im Zuge der &#214;ffnung f&#252;r die olympischen Spiele die <a href="http://www.gulli.com/news/china-wikipedia-sperre-2008-04-04/">Sperre teilweise auf</a>.</li>
<li>&#220;berraschenderweise konnte ich auf <a href="http://amnesty.de">amnesty.de</a> zugreifen. Jedoch surfte ich nicht darauf, da sowohl das Internet in meiner Wohnung als auch meine Karte f&#252;r Internetcafes &#252;ber chinesische Freunde angemeldet war. Ihnen wollte ich keinen &#196;rger machen.</li>
</ul>
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