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	<title>Schafott &#187; China</title>
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		<title>Gehen zwei nach China</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 07:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[* Folgenden englischsprachigen Satz habe ich bisher nur passiv wahrgenommen habe (Quelle: Internet). Ich habe jetzt die Gelegenheit ihn auch selbst zu verwenden. Aufgepasst: Xifan Yang und Philipp Mattheis, beide Redakteure beim jetzt-Magazin, scheinen ein Paar zu sein und werden gemeinsam nach Shanghai gehen. Noch mal zum auf der Zunge zergehen lassen: Junges P&#228;rchen geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/DSC_0050.jpg" class="liimagelink"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="DSC_0050" border="0" alt="DSC_0050" src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/DSC_0050_thumb.jpg" width="650" height="432" /></a>* </p>
<p>Folgenden englischsprachigen Satz habe ich bisher nur passiv wahrgenommen habe (Quelle: Internet). Ich habe jetzt die Gelegenheit ihn auch selbst zu verwenden. Aufgepasst: </p>
<p>Xifan Yang und Philipp Mattheis, beide Redakteure beim jetzt-Magazin, scheinen ein Paar zu sein und werden gemeinsam nach Shanghai gehen. Noch mal zum auf der Zunge zergehen lassen: Junges P&#228;rchen geht zusammen nach China. (Jetzt kommt der Satz.) Been there, done that, got the t-shirt (hellblau ist es.) Das kann ja, &#228;h…, heiter** werden.</p>
<p>Am besten also gleich die <a href="http://www.reisbetriebeneroboter.de/" class="liexternal">Reisbetriebenen Roboter</a> abonnieren. Freu mich auf drauf.</p>
<p>Anderer Blog, der in eure Feedreader sollte: <a href="http://accidentalchinesehipsters.tumblr.com/" class="liexternal">Accidental Chinese Hipster</a>. Wie der Name sagt, Chinesen mit Kombinationen von Klamotten, mit denen ihnen in westlichen St&#228;dten das Dasein eines Hipsters auf keinen Fall verwehrt werden k&#246;nnte. </p>
<p>* Das fallende Kind! Oder was immer das M&#228;dchen da macht. </p>
<p>** Aber die beiden sind ja auch schon gesch&#228;tzt zehn Jahre &#228;lter, und zumindest Xifan spricht Chinesisch. Das ist ja schon mal ein nicht zu verachtender Vorteil. </p>
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		<title>Lass uns mal ne Runde unterdr&#252;cken: Die Angst Chinas vor seinen B&#252;rgern</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 15:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Economist legt in seiner aktuellen Ausgabe dar, warum die aktuelle Verhaftungswelle zu einem Zyklus geh&#246;rt, der 2008 begann. Seitdem werde die politische Freiheit in China immer weiter eingeschr&#228;nkt. Daf&#252;r gebe es drei Gr&#252;nde: 1) In den letzten Jahren ging das Regime gegen Topanw&#228;lte vor. “Als erstes l&#228;sst man die Anw&#228;lte verschwinden”, sagte auch Lorenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.economist.com/node/18560351" class="liexternal">Economist legt in seiner aktuellen Ausgabe</a> dar, warum die aktuelle Verhaftungswelle zu einem Zyklus geh&#246;rt, der 2008 begann. Seitdem werde die politische Freiheit in China immer weiter eingeschr&#228;nkt. Daf&#252;r gebe es drei Gr&#252;nde: </p>
<p>1) In den letzten Jahren ging das Regime gegen Topanw&#228;lte vor. “Als erstes l&#228;sst man die Anw&#228;lte verschwinden”, sagte auch Lorenz Lorenz-Meyer bei seinem Vortrag “Die R&#252;ckkehr des Politischen in China” bei der diesj&#228;hrigen Re:publica.</p>
<p>2) Der aktuelle Zyklus ist seit dem Jahr 2008 am Laufen – also schon seit drei Jahren. Los ging es im Fr&#252;hjahr 2008 mit den Unruhen in Tibet, im Sommer folgten die olympischen Spiele in China, bei denen sich das Reich der Mitte im besten Licht darstellen wollte – Kritiker konnte man da nicht brauchen und die Hoffnung, dass sich Olympia positiv f&#252;r die Demokratiebewegung auswirken k&#246;nnte, l&#246;ste sich in Luft auf. Auch das Erdbeben in Sichuan 2008 f&#252;hrte zu Repression, die auch Ai Weiwei sp&#252;rte, der das Augenmerk besonders auf die Kinder lenkte, die wegen schlecht gebauten Schulgeb&#228;uden sterben mussten. Au&#223;erdem j&#228;hrte sich das Massaker am 4. Juni 1989 am Tiananmen-Platz zum 20. Mal. Auch bei der Expo in Shanghai letztes Jahr konnte die kommunistische Partei keine Kritik brauchen. </p>
<p>3) Die Methoden des Staates versch&#228;rft: Leute verschwinden einfach – so wie Ai Weiwei und viele andere – und Gewalt ist an der Tagesordnung. </p>
<p>Mittlerweile gibt der chinesische Staat mehr Geld f&#252;r die innere Sicherheit aus als f&#252;r das Milit&#228;r – viel geht dabei in die &#220;berwachung des Internets. Die Great Firewall ist dabei nur die Spitze des Eisberges. </p>
<p>Lorenz Lorenz-Meyer stellte in seinem Vortrag “Die R&#252;ckkehr des Politischen in China” die zwei Sichtweisen zum Internet und autokratischen Systemen dar. Die Optimisten glauben, dass B&#252;rgerbewegungen durch das Internet im Allgemeinen und die sozialen Netzwerke im Besonderen profitieren. Die Pessimisten sind der Meinung, dass autokratische Systeme genauso schnell wie die Kritiker lernen die sozialen Netzwerke f&#252;r ihre Zwecke zu nutzen. </p>
<p>In China passiert beides: In Blogs k&#246;nnen Privatpersonen Missst&#228;nde &#246;ffentlich machen. In China muss dabei aber die ausgefeilte Zensur umgangen werden. Praktisch l&#228;uft das dann so ab, berichtete Lorenz-Meyer, dass Blogger Accounts bei verschiedenen Plattformen haben und ihre Beitr&#228;ge &#252;berall raufstellen. Denn damit steige die Wahrscheinlichkeit, dass ein Beitrag durch die Zensur kommt. Eine Studie zufolge gebe es n&#228;mlich gro&#223;e Unterschiede in der St&#228;rke der Zensur. </p>
<p>Lorenz-Meyer erkl&#228;rte auch, dass es leichter f&#252;r Journalisten und Blogger sei, &#252;ber Probleme zu berichten, die nicht in der eigenen Provinz herrschen. “Dann hat man n&#228;mlich nicht mit mit den lokalen Zensurbeh&#246;rden zu tun”, so Lorenz-Meyer. Die Internetzensur in China hat n&#228;mlich zwei Zweige: Zum einen gibt es Zensur auf lokaler Ebene, bei der Beh&#246;rden dezentral unliebsame Inhalte entfernen. Daneben gibt es aber auch noch Propaganda- und Sicherheitsbeh&#246;rden, die denselben Job landesweit machen. </p>
<p>Im Grunde zeigt die Entwicklung die Angst der chinesischen F&#252;hrungsriege vor seinen B&#252;rgern. W&#228;hrend Kritik auf lokaler Ebene zum Teil geduldet wird, wenn es gegen die Zentralregierung geht, versteht die kommunistische Partei keinen Spa&#223; mehr. Gerade auch ein Jahr bevor die F&#252;hrungsriege der Nation ausgetauscht wird. Dazu kommen wirtschaftliche Entwicklungen&#160; &#8211; hohe Inflation, die Gefahr einer Immobilienblase – die den “Faustian Deal” – Wohlstand im Tausch gegen Freiheit – in Gefahr bringen und die Angst vor Unruhen wachsen lassen. </p>
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		<title>Catch Me If You Can</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 17:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Chinesen haben ein anderes Verh&#228;ltnis zum geistigen Eigentum als Europ&#228;er oder Amerikaner. Wenn sich deutsche Unternehmen &#252;ber chinesische Raubkopieren ihrer Produkte beschweren, sieht der chinesische Fabrikant vielleicht das Problem gar nicht: “Durch Nachahmen lernen” hei&#223;t das Motto. Dieses (Raub-)Kopieren hat einen gro&#223;en Anteil am Aufstieg Chinas als Werkbank der Welt. Doch nun k&#246;nnte China dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chinesen haben ein anderes Verh&#228;ltnis zum geistigen Eigentum als Europ&#228;er oder Amerikaner. Wenn sich deutsche Unternehmen &#252;ber chinesische Raubkopieren ihrer Produkte beschweren, sieht der chinesische Fabrikant vielleicht das Problem gar nicht: “Durch Nachahmen lernen” hei&#223;t das Motto. Dieses (Raub-)Kopieren hat einen gro&#223;en Anteil am Aufstieg Chinas als Werkbank der Welt. Doch nun k&#246;nnte China dieses Verhalten zum Verh&#228;ngnis werden, denn es werden nicht nur Schuhe von Adidas gef&#228;lscht, sondern auch Zeugnisse und wissenschaftliche Arbeiten: Es gibt falsche Mediziner, Piloten, Lehrer und im wissenschaftlichen Bereich h&#228;ufen sich Plagiatsvorw&#252;rfe an Chinesen so sehr, dass ihre Glaubhaftigkeit erheblich sinkt – und das k&#246;nnte ein schwerwiegendes Problem in der weiteren Entwicklung des Landes darstellen. </p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2010/10/07/world/asia/07fraud.html?_r=1&amp;sq=china&amp;st=cse&amp;scp=2&amp;pagewanted=all" class="liexternal">Die New York Times dazu:</a> </p>
<blockquote><p>&quot;The problem is not confined to the realm of science. In fact many educators say the culture of cheating takes root in high school, where the competition for slots in the country’s best colleges is unrelenting and high marks on standardized tests are the most important criterion for admission. Ghost-written essays and test questions can be bought. So, too, can a “hired gun” test taker who will assume the student’s identity for the grueling two-day college entrance exam&quot;.</p>
</blockquote>
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		<title>Yunnan und das Heroin</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 08:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Yunnan]]></category>

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		<description><![CDATA[Drogen sind in China streng verboten, S&#252;chtige werden in Arbeitslager gesteckt und auf Drogenbesitz folgen hohe Haftstrafen. Doch nat&#252;rlich gibt es auch in China Drogen. Die Provinz Yunnan liegt an der Grenze zu Burma und Laos, die zusammen mit Thailand das Goldene Dreieck bilden, dem Zentrum f&#252;r Heroinproduktion und -handel in S&#252;dostasien. Yunnan, das an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drogen sind in China streng verboten, S&#252;chtige werden in Arbeitslager gesteckt und auf Drogenbesitz folgen hohe Haftstrafen. Doch nat&#252;rlich gibt es auch in China Drogen. Die Provinz Yunnan liegt an der Grenze zu Burma und Laos, die zusammen mit Thailand das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Dreieck" rel="nofollow" class="liwikipedia">Goldene Dreieck</a> bilden, dem Zentrum f&#252;r Heroinproduktion und -handel in S&#252;dostasien. Yunnan, das an zwei dieser drei L&#228;nder angrenzt, wurde so zum Transitland von Heroin ins chinesische Landesinnere. “Das Problem mit dieser Droge hat in Yunnan die Ausma&#223;e einer Epidemie. Und Heroin spielt eine f&#252;rchterliche Rolle in der Ausbreitung von Aids”, sagt der amerikanische Fotograf <a href="http://www.riandundon.com/" class="liexternal">Rian Dundon</a>, der in China lebt in einem <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34460" class="liexternal">Interview mit dem Magazin der S&#252;ddeutschen Zeitung</a>. Und weiter:</p>
<blockquote><p>Ich wusste, dass Heroinsucht und HIV in Yunnan verbreitete Probleme sind, aber es gab keine journalistischen Arbeiten &#252;ber die betroffenen Menschen. Als ich aber in Kunming ankam, habe ich relativ schnell festgestellt: Die meisten Heroins&#252;chtigen geh&#246;ren nicht zu Chinas Jugend. Sie sind um die 30 bis 40 Jahre alt, w&#228;hrend die jungen Menschen eher in Richtung Partydrogen wie Ecstasy und Speed gehen. Die Beliebtheit von Heroin scheint in den Neunziger Jahren ihren H&#246;hepunkt erreicht zu haben.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.riandundon.com/" class="liimagelink"><img style="display: inline; border: 0px none currentColor;" title="Heroin and HIV Harm Reduction in South-West China, copyright: rian dundon" src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/kunming_0022.jpg" border="0" alt="Heroin and HIV Harm Reduction in South-West China" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Das folgende Foto hat es mit besonders angetan:  Am Welt-Aids-Tag in der Innenstadt Kunmings.</p>
<p><a href="http://www.riandundon.com/" class="liimagelink"><img style="display: inline; border: 0px none currentColor;" title="Heroin and HIV Harm Reduction in South-West China, Copyright: rian dundon" src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/kunming_0025.jpg" border="0" alt="Heroin and HIV Harm Reduction in South-West China" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Die gesamte Fotostrecke gibt es auf der Website von Rian Dundon. Auch die Serie “Chinese Youth” ist sehr interessant und gibt einen Einblick in das Leben von Jugendlichen abseits der Metropolen Beijing und Shanghai.</p>
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		<title>Paul Merton in China</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Der britische Komiker Paul Merton reist nach China und macht daraus eine Fernsehsendung. Zuerst hab ich sie synchronisiert auf Arte gesehen &#8211; einfach grauenhaft. Aber im Original ist es ganz witzig, wobei ich bezweifle, dass sein schwarzer und ironischer Humor immer auch als solcher aufgenommen wurde. (Also zumindest bei mir haben ironische Kommentare kaum funktioniert&#8230;). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der britische Komiker Paul Merton reist nach China und macht daraus eine Fernsehsendung. Zuerst hab ich sie synchronisiert auf Arte gesehen &#8211; einfach grauenhaft. Aber im Original ist es ganz witzig, wobei ich bezweifle, dass sein schwarzer und ironischer Humor immer auch als solcher aufgenommen wurde. (Also zumindest bei mir haben ironische Kommentare kaum funktioniert&#8230;).</p>
<p>Auch wenn alles irgendwie spontan wirken soll, ist es klar, dass vieles konstruiert ist. Aber egal, denn es ist unterhaltsam und er trifft interessante Menschen. Rapper, deren Songs von der wunderbaren Esskultur in China handeln, denn alles was gegen das System geht ist verboten, was sie so auch einsehen und akzeptieren. Er trifft einen jungen Mann, der Roboter baut, ein wahrer Exzentriker. Seine Frau nutzt die Gunst der Stunde, in der ein Fernsehteam anwesend ist und schimpft &#252;ber ihren Mann, der nur Roboter und Maschinen im Kopf hat &#8211; k&#246;stlich! Meine Lieblingsszene ist gleich ganz am Anfang: Ein Taxifahrer mit null Plan und ein Fahrgast ohne Chinesischkenntnisse.</p>
<p>Auch wenn es in den ersten Minuten gleich so wirkt: Nein, es ist nicht allt&#228;glich, dass Chinesen in Restaurants gehen, in denen es nur verschiedenste Arten von Penissen gibt. Wobei ich vor einiger Zeit von einer Restaurantkette gelesen habe, die sich genau darauf spezialisiert hat und jetzt sogar nach Amerika expandiert.</p>
<p>Zu empfehlen ist auch Teil 3 dieser Videos: Merton unterrichtet Englisch oder versucht es wenigstens und wei&#223; genau, dass ihn niemand versteht. Sehr realit&#228;tsnah&#8230;</p>
<p>Insgesamt gibt es vier Folgen von &#8220;Paul Merton in China&#8221;. Im folgenden die Erste davon.</p>
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		<title>The longest Way</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 16:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich das Video von zwei Typen gepostet, die in Toronto eine Stra&#223;e lang liefen und sich st&#228;ndig selbst fotografiert haben. Das erinnerte mich an etwas und ich &#252;berlegte heute immer wieder, was es war (zumindest bis ich bemerkte, dass ich meine Schl&#252;ssel verloren habe und ich nur noch &#252;berlegte, wo sie sein k&#246;nnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich das Video von zwei Typen gepostet,<a href="http://www.schafott.net/2010/01/at-the-end-of-yonge-street/" class="liinternal"> die in Toronto eine Stra&#223;e lang liefen und sich st&#228;ndig selbst fotografiert haben</a>. Das erinnerte mich an etwas und ich &#252;berlegte heute immer wieder, was es war (zumindest bis ich bemerkte, dass ich meine Schl&#252;ssel verloren habe und ich nur noch &#252;berlegte, wo sie sein k&#246;nnten und dann s&#228;mtliche H&#246;rs&#228;le abgesucht habe, in denen ich heute war, in Fund&#228;mtern nachfragte und schlie&#223;lich doch zu meiner Vermieterin musste, weil sie nirgends zu finden waren). Jedenfalls, ich wei&#223; jetzt, woran mich das Video erinnerte: An &#8220;<a href="http://www.thelongestway.com/" target="_blank" class="liexternal">The longest way</a>&#8220;. Ein junger Deutscher lief fast 5000 Kilometer durch China und fotografierte sich dabei selbst. Ein Jahr lief er von West nach Ost, von Urumqui nach Beijing.</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:c6355f97-4794-4551-8d23-a879b383fc2f" class="wlWriterSmartContent" style="display: inline; margin: 0px; padding: 0px;">
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5ky6vgQfU24" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/5ky6vgQfU24" wmode="transparent"></embed></object></div>
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		<title>China through Lomo</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 21:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Sia habe ich in Gengma kennen gelernt. Sie wuchs nur ein paar Meter entfernt von meiner Wohnung dort auf  (f&#252;nf Wohnungen weiter um genau zu sein). Ich habe sie w&#228;hrend dem chinesischen Neujahrsfest kennen gelernt als sie ihre Eltern besuchte. Sie studiert Arabisch und fremdsprachige Literatur in Guangzhou.  Als sie abreiste schenkte sie mir ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sia habe ich in Gengma kennen gelernt. Sie wuchs nur ein paar Meter entfernt von meiner Wohnung dort auf  (f&#252;nf Wohnungen weiter um genau zu sein). Ich habe sie w&#228;hrend dem chinesischen Neujahrsfest kennen gelernt als sie ihre Eltern besuchte. Sie studiert Arabisch und fremdsprachige Literatur in Guangzhou.  <img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/large_dMdL_2184n200061.jpg" alt="large_dMdL_2184n200061" width="450" height="301" /></p>
<p><a href="http://www.schafott.net/2008/08/eileen-chang-gefahr-und-begierde/" target="_blank" class="liinternal">Als sie abreiste schenkte sie mir ihr Lieblingsbuch</a>. Damals erz&#228;hlte sie mir, dass sie auf eine Lomo-Kamera spart. Inzwischen hatte sie das Geld zusammen und sie schickte mir ein paar ihrer Fotos.</p>
<p><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/DSC_0505.jpg" alt="DSC_0505" width="450" height="302" /></p>
<p><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/DSC_0529.jpg" alt="DSC_0529" width="450" height="302" /></p>
<p><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/DSC_0521.jpg" alt="DSC_0521" width="450" height="670" /></p>
<p><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/DSC_0422.jpg" alt="DSC_0422" width="450" height="302" /></p>
<p><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/DSC_0534.jpg" alt="DSC_0534" width="450" height="302" /></p>
<p><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/DSC_0425.jpg" alt="DSC_0425" width="450" height="302" /></p>
<p><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/DSC_0456.jpg" alt="DSC_0456" width="450" height="302" /></p>
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		<title>Hello Teacher! How are you?</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 17:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Jan-Christoph Kammann unterrichtet zur Zeit Englisch in China, so wie ich es auch getan habe, und dar&#252;ber bei Spiegel Online geschrieben. Ich sitze hier zu Hause in Deutschland, denke zur&#252;ck an die Zeit in Yunnan und kann so vieles, was Jan-Christoph schreibt, genauso best&#228;tigen: In der ersten Stunde habe ich noch versucht, mir die Namen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jan-Christoph Kammann unterrichtet zur Zeit Englisch in China, <a href="http://www.katharina-brunner.de/china" target="_blank" class="liexternal">so wie ich es auch getan habe</a>, und dar&#252;ber <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,657811,00.html" target="_blank" class="liexternal">bei Spiegel Online</a> geschrieben. Ich sitze hier zu Hause in Deutschland, denke zur&#252;ck an die Zeit in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yunnan" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Yunnan</a> und kann so vieles, was Jan-Christoph schreibt, genauso best&#228;tigen:</p>
<blockquote><p><strong>In der ersten Stunde habe ich noch versucht, mir die Namen der Sch&#252;ler zu merken. Unm&#246;glich.</strong> So sehr ich auch dagegen k&#228;mpfe &#8211; nach ein paar Stunden nehme ich die Sch&#252;ler nur noch als <strong>gleichf&#246;rmige Masse in blauen Trainingsanz&#252;gen wahr</strong>. Und die englischen Namen, die sie sich ausgesucht haben, wiederholen sich st&#228;ndig: Kevin, Peter, Jack und Linda, Nicole, Tracy. Namen sind aber auch nicht so wichtig. Die Sch&#252;ler sind dazu &#252;bergegangen, mich schlicht &#8220;Teacher&#8221; statt &#8220;Yang Laoshi&#8221; zu rufen.</p>
<p>Zum Stundenbeginn werde ich stets begr&#252;&#223;t mit euphorischem Jubel:<strong> &#8220;Hello Teacher! How are you?&#8221;</strong> Ich stelle mich vor und erz&#228;hle, wo ich herkomme. Jeder kennt Volkswagen, Deutschland auf der Karte zeigen kann keiner. Ja nun, wir sind im Englischunterricht. <strong>England findet aber auch niemand</strong>, die USA und Kanada dagegen schon, weil es so gro&#223;e L&#228;nder sind. Und Neuseeland auch &#8211; weil es so bemitleidenswert klein ist.</p></blockquote>
<blockquote><p>(&#8230;)</p>
<p>Als ich Deutschland auf der Karte zeige, wundern sich alle &#252;ber die mickrige Gr&#246;&#223;e. Von einer so gro&#223;en Autonation kann man ja wohl etwas mehr Fl&#228;che erwarten! Einige wirken entt&#228;uscht, andere belustigt. <strong>&#8220;Zhong Guo hen da&#8221; (China ist sehr gro&#223;), sage ich und habe die Sympathien auf meiner Seite.</strong></p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Zum Abschied hie&#223; es dann immer im Chor und in einer Wahnsinnslautst&#228;rke:<strong> &#8220;Bye bye teacher!&#8221;</strong></p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>In den ersten Tagen habe ich meinen Job als unheimlich anstrengend empfunden. Aber das ist relativ, verglichen mit dem Alltag der Sch&#252;ler. <strong>Jeden Tag, auch samstags, zw&#246;lf Stunden Unterricht und danach Hausaufgaben </strong>- das geht nicht spurlos an ihnen vor&#252;ber. Man sieht, dass sie total &#252;berm&#252;det sind. Daf&#252;r spricht auch ihre liebste Freizeitaktivit&#228;t. Die meisten sagen: Schlafen.</p></blockquote>
<p><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/DSC_0006.jpg" alt="DSC_0006" width="450" height="299" /></p>
<p>Gengma Middle School, Yunnan Province, China</p>
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		<title>Notizen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 21:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Lesenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Recht sucht, wird misshandelt: In China gibt es eine offizielle Beh&#246;rde, bei der sich Chinesen und Chinesinnen beschweren k&#246;nnen. Das perfide dabei: die Partei registriert, woher die Kritiker kommen und schreibt das den einzelnen Provinzen zu. Beamte aus ganz China bekommen deshalb Pr&#228;mien, wenn sie die Leute verhaften, die sich gegen den Staat auflehnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/58/495384/text/" target="_blank" class="liexternal">Wer Recht sucht, wird misshandelt</a>: In China gibt es eine offizielle Beh&#246;rde, bei der sich Chinesen und Chinesinnen beschweren k&#246;nnen. Das perfide dabei: die Partei registriert, woher die Kritiker kommen und schreibt das den einzelnen Provinzen zu. Beamte aus ganz China bekommen deshalb Pr&#228;mien, wenn sie die Leute verhaften, die sich gegen den Staat auflehnen. Und oft landen sie dann in &#8220;Schwarzen Gef&#228;ngnissen&#8221;, wo sie gefoltert werden. Der Staat hat nun im Zuge eines Verfahrens wegen Vergewaltigung einer Gefangen. erstmals zugegeben, dass solche schwarzen Gef&#228;ngnisse existieren.</li>
<li>Das Bild &#252;ber China ist im Westen nicht das Beste. Das wei&#223; nat&#252;rlich auch die KP und will ihr Image aufpolieren. &#8220;Es ist wie eine Windel, die den Schmutz am Hintern verdeckt&#8221; hei&#223;t es bei <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_politik/china268.html" target="_blank" class="liexternal">ZAPP</a>.</li>
<li>&#8220;<em>Die Leiden des jungen Werthers&#8221;</em> hat praktisch jeder chinesische Mittelschulabsolvent mindestens einmal gelesen.&#8221; <a href="http://www.freitag.de/kultur/0942-buchmesse-china-buchmarkt-fragen-antworten" target="_blank" class="liexternal">Wissenswertes &#252;ber den chinesischen Buchmarkt</a>.</li>
<li>Liu Bolin macht auch Fotos. Aber auf ganz andere Weise. Er malt sich an und integriert sich so in seine Umwelt. Auf dem Bild unten taucht ein Ph&#228;nomen auf, das mir in China oft begegnete und ich nie aufkl&#228;ren konnte: Warum schmieren Chinesen st&#228;ndig und fast &#252;berall Telefonnummern an W&#228;nde? <a href="http://www.telegraph.co.uk/culture/culturepicturegalleries/5886805/The-invisible-man-Liu-Bolins-camouflage-artwork.html" target="_blank" class="liexternal">Mehr Bilder</a>.</li>
</ul>
<p><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/real-invisible-man5.jpg" alt="real-invisible-man5" width="450" height="291" /><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/real-invisible-man9.jpg" alt="real-invisible-man9" width="450" height="291" /></p>
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		<title>Beijing 66</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 12:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilder aus China zur Zeit der Kulturrevolution sind rar. Solange Brand war in den 60er Jahren Angestellte der franz&#246;sischen Botschaft in Peking und hat Fotos mit aus Hongkong geschmuggelten Farbfilmen gemacht. Denn Farbfotos waren nur staatlichen Ver&#246;ffentlichungen erlaubt, Privatpersonen durften nur in Schwarz-Wei&#223; fotografieren. &#8220;Beijing 66&#8243; hei&#223;t die Kollektion ihrer Fotos, die 40 Jahre lang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/beijing66.jpg" alt="beijing66" width="450" height="301" /></p>
<p>Bilder aus China zur Zeit der Kulturrevolution sind rar. Solange Brand war in den 60er Jahren Angestellte der franz&#246;sischen Botschaft in Peking und hat Fotos mit aus Hongkong geschmuggelten Farbfilmen gemacht. Denn Farbfotos waren nur staatlichen Ver&#246;ffentlichungen erlaubt, Privatpersonen durften nur in Schwarz-Wei&#223; fotografieren. &#8220;Beijing 66&#8243; hei&#223;t die Kollektion ihrer Fotos, die 40 Jahre lang in Kisten lagen. Mehr Bilder gibt es in der <a href="http://mondediplo.com/2009/10/10gallery" target="_blank" class="liexternal">englischen Ausgabe der Monde Diplomatique</a>.</p>
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