Monatsarchiv für ‘ September 2010 ’

28. September 2010 1

Manchmal wär’s so einfach

Von Katharina in Tagtäglich

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22. September 2010 0

Der Teufel trägt Toupet

Von Katharina in Politisches

Diktatoren dieser Welt als Fashion-Icons:

Kim Jong Il aus Nordkorea: "two-piece army suit, bouffant hairdo, Ray-ban sunglasses, and platform shoes"

kimjongil

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi aus Libyen “goes for the full-on military dictator look, complete with epaulets and beret”

gadaffi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu den Klamotten des iranischen Machthabers Mahmud Ahmadinedschad heißt es:

Western is so last season: The president of Iran is not one for frills, opting instead for a relaxed minimalist aesthetic, what you might call "dictator business casual."

Ahmadinedschad

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14. September 2010 2

Lesenswertes: In deutschen Landen

Von Katharina in Lesenswertes, Politisches

“Migrationsvordergrund” – Der Journalist Michalis Pantelouris zur Debatte um Thilo Sarrazin: “Um der “Man wird doch wohl noch sagen dürfen”-Orgie noch einen hinzuzufügen: Man wird doch wohl noch sagen dürfen, dass Thilo Sarrazin mit seinem überflüssigen Buch keine Debatte losgetreten, sondern ganz einfach ziemlich dumpfen, rassistischen Strömungen ein Ventil verschafft hat.”

“It’s perception, stupid” – Wie Deutschland in Zeiten der Wirtschaftskrise im Ausland wahrgenommen wird: nicht gut! “A newspaper (…) commented on the unexpected growth figures by describing Germany as a one-eyed man among the blind. As such it is still ahead of the pack. But if the one eye is occupied with self-observation, you are rendered blind nonetheless.”

“Mein Gott, warum hast du mich verlassen?” – Ein katholischer, gläubiger und in der Kirche engagierter Abiturient zeigt auf, warum in den Kirchenbänken keine jungen Menschen sitzen. “Wie anachronistisch wirken doch Würdenträger, die sich in purpurne Gewänder hüllen und versuchen, die Welt aus der Bibel heraus zu erklären. Während wir über die Rente mit 67 diskutieren, gehen Bischöfe und damit die Entscheidungsträger und medialen Repräsentanten der katholischen Kirche mit 70 Jahren oftmals noch lange nicht in Rente.”

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12. September 2010 0

Kings Of Leon – Radioactive

Von Katharina in Mukke

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12. September 2010 0

82 156 678, 82 156 679, 82 156 680

Von Katharina in Politisches

Nächstes Jahr wird es eine Volkszählung in Deutschland geben. Die statistische Erfassung folgt einer EG-Richtlinie, die die Bundesrepublik umsetzt. Wichtig sind solche Erfassungen zum Beispiel um den Finanzausgleich für Kommunen und Länder planen zu können. Der Unterschied zu früheren Volkszählungen wie z.B. in den achtziger Jahren liegt darin, dass nicht jeder einen Fragebogen bekommt, sondern nur etwa ein Viertel oder ein Drittel der Menschen befragt werden.

Die Krux ist aber, dass eine Volkszählung von nur einem Drittel der Bevölkerung nicht besonders viel Sinn macht, schließlich will der Staat ja Informationen über alle Bürger. Das hat nun zur Folge, dass aus verschiedensten Ämtern – wie Meldebehörden oder Arbeitsagenturen – Daten über alle zusammengezogen werden und in einer zentralen Datenbank gespeichert werden. Und diese Daten werden in den ersten vier Jahre nicht anonymisiert. Und das birgt natürlich eine große Gefahr von Missbrauch, denn nur nicht erhobene Daten sind sichere Daten, wie es im Wiki der AK Vorratsdatenspeicherung heißt.

Das ist einer der Gründe, warum die AK Vorratsdatenspeicherung Beschwerde gegen den Zensus 11 beim Bundesverfassungsgericht eingereicht hat. 

Fünf Gründe für die Verfassungsbeschwerde gegen die Volkszählung 2011:

  1. Die Zuordnung der Daten aus der Volkszählung 2011 ist über eine eindeutige Personenkennziffer möglich. Eine solche eindeutige, gemeinsame Ordnungsnummer hatte das Bundesverfassungsgericht 1983 ausdrücklich verboten.
  2. Die Erhebung ist nicht anonym, Name und Anschrift werden genau wie die gesammelten Daten maximal 4 Jahre gespeichert. Es entstünde ein zentral verfügbares Personenprofil aller in Deutschland ansässigen Personen.
  3. Sensible persönliche Daten werden aus zahlreichen Quellen ohne Ihre Einwilligung zusammengeführt. Die Daten von Meldeämtern und Behörden werden somit zweckentfremdet; Ihr Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung wird verletzt.
  4. Die zentrale Verfügbarkeit der Personenprofile weckt Begehrlichkeiten, die Datenschutz-Skandale der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass das Missbrauchspotenzial einmal angelegter Datensammlungen enorm ist.
  5. Die Abfrage der Daten laut deutschem Zensus-Gesetz geht über den von der EU geforderten Umfang hinaus, z. B. die Angabe des Religionsbekenntnisses. So ließe sich zum Beispiel eine Liste aller bekennenden Muslime in Deutschland erstellen.
    (via torschtl)

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11. September 2010 0

I Love Juice

Von Katharina in Tagtäglich

Ich brauch neue Klamotten. Hab da an Hipsterhitler gedacht:

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5. September 2010 0

Lesenswertes: Gottheiten und Ghetto

Von Katharina in Lesenswertes, Tagtäglich

“Philipunser im Pazifik” Die Bewohner eines abgelegenen Dorfes auf dem Inselstaat Vanatu verehren Prinz Philip, Gemahl der englischen Königin, als Gottheit: “Der pazifischen Dorflegende zufolge ist er (…) der Nachkomme eines Mannes aus dem heiligen Berg Tukosmera”

“Fetterman räumt auf” Ein Harvard-Absolvent aus reichem Elternhaus kommt in den heruntergekommen Ort Braddock in Pennsylvania und versucht ihn wieder aufzubauen, mit Erfolg: In den letzten beiden Jahren gab es keinen Mord, es gibt nur mehr eine Crack-Höhle, dafür einen Kinderchor und Künstler, die aus Chicago oder New York in den kleinen Ort ziehen: “Braddock ist Brachland, ein Ort, wo ein Lagerhaus, eine Kirche oder ein Bankgebäude zu kaufen sind zu einem Preis, der tiefer ist als die Miete für ein Appartement in New York, in dem man sich nicht quer legen kann.”

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2. September 2010 3

Mein Kommentar zu Sarrazin

Von Katharina in Politisches

Ziemlich lange Zeit stand da oben unter schafott.net nicht “move your ass and your mind will follow”, sondern ein Satz, der mein Einziger zu Thilo Sarrazins Aussagen/Buch/Interview sein soll: “Si tacuisses, philosophus mansisses”, was zu Deutsch heißt: “Hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben”.

Lateinunterricht war doch nicht völlig umsonst.

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