Monatsarchiv für ‘ Mai 2010 ’

30. Mai 2010 3

Fast Food ist das Nicht – "Agreeable" von Jonathan Franzen

Von Katharina in Kulturelles

Ich lese ja kaum mehr Rezensionen. Es nervt mich ungemein, wenn darin schon alles verraten wird. Selbst Analysen und Hintergründe zu Filmen, Büchern oder Musik erzählen oft schon viel zu viel von der Handlung oder Atmosphäre. Das Dumme an der Sache ist, dass ich sie genau so etwas gerne schreibe. Und auch lese – aber halt erst nachdem ich die Geschichte gelesen habe oder im (auf) Kino (.to) war.

Konkret geht es um die Geschichte “Agreable” von Jonathan Franzen. Zu lesen ist sie im amerikanischen Original beim Magazin “New Yorker.” Nur soviel: Franzen gibt einen Einblick in das Leben von Peggy, einer Highschool-Schülerin aus New York (ich schätze in den 1970er Jahren).

Interessant ist, dass ich mir den Text ausdruckte, weil er für einen im Netz ja doch überdurchschnittlich lang ist. “Agreeable” hat ausgedruckt neun Seiten. Und solch lange Texte lese ich weiterhin am liebsten analog. Doch für den Romanschriftsteller Franzen ist es eine ausgesprochen kurze Form. Zum Vergleich: Sein Buch “Die Korrekturen” hatte fast 800 Seiten. Trotzdem schafft er es auf den wenigen Seiten eine komplexe Handlung aufzubauen. Eindringlich wird Patty und ihre Umwelt – ihre Eltern, das Sportteam – beschrieben.

Ich habe die Geschichte im Zug von Passau nach Regensburg gelesen.Wer meint zwischen Vorlesungen, Büro und Weggehen keine Zeit zu finden, oder schlicht die Muse nicht zu haben, einen ganzen Roman zu lesen, findet hier ein feines Stückchen Literatur.

“Agreeable” von Jonathan Franzen

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12. Mai 2010 6

Ist eine grüne Wirtschaft möglich?

Von Katharina in Politisches

Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman sagt „Ja”

Die Erde wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten immer weiter erwärmen. Das Kyoto-Protokoll wird 2012 auslaufen und die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen blieb ohne Ergebnis. Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman erklärt, warum es nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll und notwendig ist in den Planet Erde zu investieren: Man zahlt heute einen Preis, wovon in Zukunft alle durch eine weniger zerstörte Erde profitieren.

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Wie viel kostet es, wenn Staaten weltweit aktiv werden und konkrete Maßnahmen gegen Kohlenstoffdioxidemissionen ergreifen? Geht man von dem wahrscheinlichen Anstieg der Temperaturen aus, rechnet Krugman in den Jahren 2010 bis 2050 mit Kosten in Höhe von einem bis drei Prozent des weltweiten Wirtschaftswachstums. In den westlichen Industrienationen setzt er diese aber höher an als in weniger entwickelten Ländern. Denn in China ist es beispielsweise leichter als in Deutschland möglich mit geringem Aufwand viel Energie einzusparen, weil damit dort sehr ineffizient umgegangen wird.

Tun die Regierungen nichts und ignorieren die Erderwärmung,  werden Schäden und Zerstörungen durch Dürre, Überflutungen oder schwere Stürme negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. Was ist der Preis, den die Welt dafür zahlen muss? Die Weltwirtschaft würde dann um zwei Prozente schrumpfen – jedes Jahr.

In Modellen, die solche Werte schätzen, gehen Krugman und alle anderen Ökonomen vom Homo oeconomicus aus, d.h. jeder Mensch trifft immer die wirtschaftlich optimale Entscheidung. Fehler treten im Modell aber dann auf, wenn Konsumenten zum Beispiel nicht immer Energie sparen, selbst wenn sie dadurch mehr Geld zur Verfügung hätten. „Weil es unwahrscheinlich ist, dass diese Modelle alles richtig machen, ist es gut, dass man davon ausgehen kann, dass diese Modelle die wirtschaftlichen Kosten eher über- als unterschätzen”, schreibt Krugman.

krugmann„Vergleichen kann man die Kosten einer aktiven Klimaschutzpolitik mit den Kosten, wenn nichts unternommen wird, allerdings nicht so einfach”, stellt Krugman, der an der Princeton University lehrt, klar. Vor allem wegen dem Unsicherheitsfaktor. „Niemand weiß wirklich, welche Schäden aus den als wahrscheinlich geltenden steigenden Temperaturen resultieren”, sagt Krugman. Viele werten diese Unsicherheit als Argument gegen eine aktive Eindämmung der Erderwärmung. Krugman sieht das ganz anders: „Eine absolute Katastrophe ist eine realistische Möglichkeit.” Er gibt zu, dass es nicht das wahrscheinlichste Szenario ist, dennoch bezeichnet der amerikanische Ökonom eine unterlassene Klimapolitik als unverantwortlich – „wenn nicht sogar kriminell unverantwortlich”.

Emissionsrechtehandel, um Unternehmen in den Klimaschutz einzubinden
Um eine grüne Wirtschaftspolitik zu erreichen, müssen auch die Unternehmen in den Klimaschutz eingebunden werden. Das kann zum Beispiel mit einem Emissionshandel erreicht werden, wodurch es für die einzelnen Unternehmen finanziell lohnt CO-2 einzusparen. Praktisch funktioniert dieses System folgendermaßen: Staaten legen eine Obergrenze (englisch: cap) an CO2-Emissionen als Ziel fest. Außerdem gibt es Zertifikate vom Staat, die zum Ausstoß von einer bestimmten Menge an CO2 berechtigen. Wird mehr emittiert, drohen Strafen. Nur wenn ein Unternehmen sich auf dem Markt von einem anderen, das weniger CO2-Ausstoß produziert als es ihm erlaubt wäre, weitere Zertifikate kauft, darf es dementsprechend mehr CO2 ausstoßen. Im Englischen heißt dieses System „Cap-and-trade”, was die zweigeteilte Funktionsweise des Emissionsrechtehandels beschreibt: Auf der einen Seite gibt es eine Zielvorgabe des Staates (cap), auf der anderen Seite den freien Handel mit den Zertifikaten (trade). Den maximalen Gewinn bekommt ein Unternehmen dann, wenn es entweder den Gewinn maximiert oder die Kosten, also die Emissionen, minimiert.

Viele konservative Politiker lehnen ein solches System ab. Dazu meint Krugman: „Sie glauben, dass das kapitalistische System mit allen Arten von Beschränkungen umgehen kann, dass Technologie, sagen wir, leicht alle Grenzen an Wachstum überwinden kann, die sich durch weniger Öl oder anderen natürlichen Ressourcen ergeben.” Bei beschränkten Emissionen würden sie das dem privaten Sektor aber absolut nicht zutrauen. „Warum glauben sie nicht, dass die Dynamik des Kapitalismus ihn anspornt Wege zu finden, es auch in der Welt von reduzierten CO2-Emissionen zu schaffen? Warum verliert der Markt seinen Zauber, sobald die Marktanreize für die Erhaltung wirken?”

Vorreiter eines Emissionsrechtehandels sind die Länder der Europäischen Union. Bis 2012 sollen so die durchschnittlichen Treibhausemissionen um acht Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 gesenkt werden. Seit 2005 setzt die Europäische Kommission auf die Grenze von 2,08 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid. 12 000 Anlagen und Fabriken aus der Stahlindustrie oder der Baustoffherstellung dürfen seit 2005 nur mehr eine bestimmte Menge an CO2 ausstoßen. Sonst müssen sie Strafen in Höhe von 100 Euro pro Tonne Kohlendioxid zahlen. Momentan liegt der Preis für eine eingesparte Tonne CO2 zwischen 12 und 15 Euro. Andere Treibhausgase wie Methan sind von der Regelung nicht betroffen.

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Wie aggressiv soll gegen den Klimawandel angegangen werden?
Für Krugman bleibt noch eine Frage offen: Wie aggressiv soll tatsächlich gegen den Klimawandel angegangen werden? Konkret heißt das: Wie viel kostet die Tonne CO2? Im Prinzip gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Die Rampenpolitik oder die Politik eines Big-Bangs. Bei der klimapolitischen Rampenpolitik liegt der Einstiegspreis für eine Tonne CO2 bei 30 US-Dollar und steigt bis zum Ende dieses Jahrhunderts wohl auf 200 US-Dollar an. Die Politik des Big-Bangs setzt von Anfang an hohe Preise fest.

Um sich für eines dieser Modelle zu entscheiden – entweder ein langsamer Anstieg der Preise oder ein hoher Preis von Anfang an – muss untersucht werden, welcher der Investitionen sich besser auszahlt. Dazu muss der Schaden, den eine zusätzliche Tonne an CO2 ausmacht, geschätzt werden. Das ist schwierig, denn wie sollen Schäden, die erst in weiter Zukunft ins Gewicht fallen, in die Berechnungen einfließen?

Die Befürworter des Rampenkonzepts schätzen den Schaden einer zusätzlichen Tonne in den kommenden Jahren als gering ein. Erst gegen Ende des Jahrhunderts, wenn sich wesentlich mehr CO2 in der Atmosphäre befindet, werden die Schäden und damit die Kosten der negativen Folgen steigen. Diese zukünftigen Belastungen sollten aber in ihren Augen keinen Einfluss auf die heutige Politik haben, so wie sie auch in der Privatwirtschaft heute keine Rolle spielen.

Für das Gegenteil plädieren die Anhänger der Big-Bang-Theorie: Der Staat soll viel weiter in die Zukunft planen, als es die privaten Investoren tun und sofort stark in eine effektive Umweltpolitik investieren. Nicolas Stern, Ökonom an der London School of Economics, argumentiert auch moralisch: „Die Politik muss genauso viel Gewicht auf die Wohlfahrt zukünftiger Generationen wie auf die der Heutigen legen.”

Auf welcher Seite steht Paul Krugman? Er tendiert zur Big-Bang-Theorie. Ihn überzeugt nicht Sterns moralisches Argument, sondern dass es die Aufgabe eines Staates sei,  längerfristiger zu planen, als es der private Sektor tut. Die Rampenpolitik erscheint ihm wie ein Experiment mit dem Planet Erde: „Ein System von langsam ansteigenden Preisen geht davon aus, dass die Konzentration von CO2 auf einem Niveau doppelt so hoch wie im vorindustrialer Zeit stabilisiert werden kann.” In Anbetracht, dass Klimawissenschaftler ihre Schätzungen für den Temperaturanstieg in den letzten Jahren immer weiter erhöht haben, sei nicht sicher ob das gelingen kann.

Im Zweifel gegen einen freien Weltmarkt
Sinn macht ein Emissionsrechtehandel natürlich nur in einem geographisch größeren Raum, denn Treibhausgase machen vor Staatsgrenzen nicht halt. Für ein globales Problem, kann nur eine globale Lösung helfen. Der Handel mit Emissionszertifikaten muss also von der EU auf die ganze Welt ausgeweitet werden. Das heißt: Wenn China nicht alle seine Emissionszertifikate braucht, verkauft es die übrigen an die USA. Das wäre nichts anderes, als dass die USA China dafür bezahlt, in Amerika mehr C02 ausstoßen zu dürfen.

Doch was, wenn die Entwicklungsländer nicht bei diesem System mitmachen wollen? Länder wie China oder Indien zeigen auf die viel höheren Pro-Kopf-Emissionen in den Industriestaaten und sehen sich deshalb nicht in der Pflicht aktiv gegen steigende Temperaturen anzugehen.

Krugmans Antwort ist drastisch: Strafzölle. Zum Beispiel, wenn sich die USA und die Europäische Union verpflichten pro Tonne an Emissionen 100 US-Dollar zu zahlen. China will da aber nicht mitmachen und zahlt nichts für sein freigesetztes CO2. Wenn Chinesen nun  Schuhe oder andere Waren nach Europa oder in die USA exportieren wollen, müssen sie mit Strafzöllen von 100 oder mehr Dollar rechnen. Für den Konsumenten bleibt der Preis für die Schuhe gleich, egal ob sie New Jersey oder Guangzhou hergestellt werden, beide Male ist im Preis der CO2-Austoß miteinbezogen – auch wenn in China weiterhin gratis CO2 ausgestoßen werden darf.

„Es ist wichtig die Weltmärkte offen zu halten, aber eine globale Katastrophe zu verhindern ist noch wichtiger”, sagt Paul Krugman. Er ist davon überzeugt, dass die USA und die EU zusammen den Rest der Welt von einer solchen Politik überzeugen können oder zumindest so viel Druck ausüben können, dass alle anderen Länder mitmachen müssen. Für die ganze Welt würden dann Treibhausgase einen bestimmten Betrag kosten.

In Krugmans Heimatland, den Vereinigten Staaten, gibt es heftigen Widerstand gegen eine solche Politik. Doch seitdem mit Barack Obama ein Demokrat Präsident ist, blickt Krugman optimistischer in die Zukunft. Dass es bis heute keinen wirklichen Versuch gegeben hat, den Klimawandel einzudämmen, hat für ihn weder naturwissenschaftliche noch wirtschaftliche Gründe, sondern ist nur politischer Ablehnung geschuldet: „Wir wissen, wie wir die Treibhausgasemissionen begrenzen können. Wir können die Kosten abschätzen – und sie sind tragbar. Alles was wir jetzt brauchen ist politischer Wille.”
(Foto: Flickr, Center for American Progress)

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8. Mai 2010 0

Der Moment – Olli Schulz und der Hund Marie

Von Katharina in Mukke

Alle haben ihren Glauben und sie halten daran fest

Nur was war noch mal der Grund, der so viele glauben lässt

Ihre Zukunft dauert ewig und das Jetzt ist nur ein Spiel

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7. Mai 2010 0

Warum sehen Plakate nicht immer so aus?

Von Katharina in Kulturelles

Die Grafiker von Fubiz designen Plakate von Filmen und TV-Serien im Minimalstil. Sehr toll.

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4. Mai 2010 0

Tomte! Kettcar! Olli Schulz! Und der Hund Marie! Für Lau!

Von Katharina in Mukke

Grand Hotel Van Cleef

Hab mir das erste Mal von Amazon Musik runtergeladen: Eine gratis Compilation vom Hamburger Label Grand Hotel Van Cleef. Eröffnet wird der Sampler mit dem ersten Lied, das ich je von Tomte gehört habe: Schreit den Namen deiner Mutter. Damals, Mitte des Jahrzehnts, als ich noch CDs und Musikzeitschriften gekauft habe, war es auf einer CD, die beim Musikexpress dabei war. Einen Sommer lang hat dann Thees Uhlmann mit seiner seltsamen und irgendwie nicht so tollen Singstimme, guten Melodien und noch besseren Texte die Fahrten mit meinem Roller durch den Bayerischen Wald untermalt. Dazu gibt’s noch neun andere Lieder mit Gitarrenmusik mit überwiegend deutschen Texten: Kettcar! Olli Schulz! Und der und Marie!

Die zehn Lieder kannst du bei Amazon downloaden. Es ist ein bisschen umständlich, denn dazu braucht man extra ein Downloadprogramm von Amazon. Doch der Aufwand lohnt sich.

Die Songliste:

  1. schreit den Namen meiner Mutter – Tomte
  2. der Moment – Olli Schulz & Der Hund Marie
  3. Baby Melancholie – Hansen Band
  4. Cindy – Ola Podrida
  5. stellt mich auf die Beine – Der Hund Marie
  6. Rooftops -Home Of The Lame
  7. Ich hab nichts erreicht außer dir – Bernd Begemann & Die Befreiung
  8. For Science Fiction – Maritime
  9. ich danke der Academy – Kettcar
  10. you wanna be so good – The Pale

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3. Mai 2010 0

Multitasking fails

Von Katharina in Medien

Wie beeinflusst das Internet unser Gehirn? Die Stirnlappen, quasi die Kommandozentrale der Hirns verwahrlost, schreibt die FAZ.

Ein Teil der Fähigkeit des Arbeitsgedächtnisses, das eng mit dem Stirnlappen kooperiert, betrifft die selektive Aufmerksamkeit. Sie erlaubt es einem, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren und alles andere, was an Sinnesinformationen oder ablenkenden Gedanken einläuft, zu blocken. Wenn wir nur zwei oder gar drei Aufgaben parallel erledigen, nimmt die Leistungsfähigkeit der primären Aufgabe parallel zur kognitiven Last der anderen ab – und zwar unausweichlich. Wer also an etwas arbeitet und ständig durch eintreffende Nachrichten abgelenkt wird oder auch nur auf so etwas Banales wie eine E-Mail wartet – schon der Gedanke an mögliche Eingänge in den digitalen Briefkasten genügt – der arbeitet deutlich weniger effektiv als jemand, der seine Tätigkeiten nacheinander ohne Störung abarbeitet.

Die größte kognitive Bremse besteht für viele von uns heute darin, dass wir auch bei einer Tätigkeit, die wir gerade ausüben, ständig den Gedanken an andere – vor allem digital inszenierte – Tätigkeiten verdrängen müssen. Diese Informationsabwehr frisst große Teile unseres Arbeitsspeichers. Wer sich also auf Multitasking konditioniert, zahlt einen hohen Preis: Die Fehleranfälligkeit seines Denkens und Handels wird sehr groß (schnell ist noch lange nicht korrekt), die Konzentrationsspannen werden verkürzt. Gleichzeitig nimmt der Wunsch nach schneller „Belohnung“ – nach Erfolgserlebnissen – im Gehirn zu, was zur Folge hat, dass wir immer weniger bereit sind, unsere exzessiven Aktivitäten aufzugeben. Die Suchtgefahr steigt. Sollte dieser Befund, der bisher nur an ausgewählten und vergleichsweise kleinen Probandenzahlen ermittelt wurde, sich zu einem flächendeckenden Befund bei der heranwachsenden Generation ausweiten, wird es einem unwohl bei dem Gedanken, wie es um die Fehleranalyse und Präzision künftiger Maschinenbauingenieure und Brückenbauer bestellt ist.

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