Sie haben gewonnen!
Veröffentlicht am | 18. 12. 2008 | Noch kein Kommentar
Weihnachten steht erst noch vor der Tür, doch ein Geschenk habe ich schon bekommen.
1000ff – Neue Medien fragte nach den besten Artikeln des letzen Jahres. Die drei Jungs, die den Blog schreiben, hauen nicht einfach Meldungen anderer rein, sondern veröffentlichen Informatives mit Gehalt und Hintergrund rund um das Internet und seinen Möglichkeiten. Auf die wirklich tollen Grease-Monkey-Skripte wäre ich ohne sie wohl nicht aufmerksam geworden.
Als Bonbon gab es unter allen Teilnehmern einen Amazon Gutschein im Wert von 25 Euro zu gewinnen. Und wer hat gewonnen? Genau, ich! Ein verfrühtes schönes Weihnachtsgeschenk. Vielen Dank!
Allzu viele Teilnehmer gab es bei der Umfrage nicht, worüber sich Sebastian in den Kommentaren zurecht wundert:
Das ist doch Irrsinn, gibt es irgendwo ein lausiges T-Shirt, entblöden sich nicht weniger als 500 Leute, auf ihrem Blog einen pseudoironischen Beitrag zum Thema Linknutten zu schreiben und ein bisschen Werbung zu machen, aber einen amazon-Gutschein will dann wieder kaum einer.
Konzerte der Babyshambles: Nachholtermine bekannt
Veröffentlicht am | 18. 12. 2008 | 1 Kommentar
Die Babyshambles hatten ihre für Dezember geplanten Konzerte in Deutschland platzen lassen. Jetzt stehen endlich die Nachholtermine fest.
Statt am 5. Dezember spielt Pete Doherty nun am 11. Mai im Zenith in München. Die Karten bleiben gültig. Wer aber nach dem ganzen hin und her keinen Bock mehr hat, kann die Karte auch zurückgeben. Die Kaufpreis wird zurückerstattet.
Alle Nachholtermine für den Mai 2009 auf einen Blick:
- 5. Mai – Hamburg
- 6. Mai – Düsseldorf
- 7. Mai – Frankfurt
- 8. Mai – Leipzig
- 9. Mai – Berlin
- 11. Mai – München
Ich hoffe für alle, die wie ich, Karten haben, dass die Konzerte auch wirklich stattfinden. 2006 verlor Pete Doherty seinen Reisepass und konnte nicht auftreten. Zweimal vertröstete die Band ihre Fans, bevor die ganze Deutschlandtour strichen.
Foto: Broco Lee – Babyshambles
Lesenswertes: Geld und Krieg
Veröffentlicht am | 11. 12. 2008 | 2 Kommentare
- Auf der Spur des Geldes Täglich beschäftige ich mich in meinem Studium viele Stunden lang mit Geld und Wirtschaft. Eine der ersten Lektionen: Geld ist nicht gleich Geld! Das weiß auch der österreichische Journalist Robert Misik und macht sich auf die Spur des Geldes. Was ist mit dem Geld passiert, das so viele Menschen bei der Finanzkrise verloren haben? Kann Geld einfach so verschwinden?
- Das Versagen der internationlen Gemeinschaft Im Kongo herrscht Krieg. Nach dem Völkermord in Ruanda kann die UN ein weiteres Mal Menschen nicht schützen. "Geschichte wiederholt sich und es ist bezeichnend, dass das Versagen der UN zu dem Konflikt führte, bzw. ihn stark beeinflusst, in dem sich die UN anschickt ihre Fehler zu wiederholen", schreibt soeren onez in der Endlosrekursion.
21. Januar 2009, Passau, Deichkind
Veröffentlicht am | 10. 12. 2008 | Noch kein Kommentar
Immer schön rauf und runter. Weil es so schön belanglos ist.
(Nennt man das twittern?)
Xitele Bu Hao
Veröffentlicht am | 10. 12. 2008 | Noch kein Kommentar
"Xitele Xitele", schrieen sie oft, sprangen auf und rissen ihren rechten Arm hoch. Oftmals wiederholte sich diese Szene, wenn ich sagte, woher ich kam. "Xitele bu hao", antwortete ich dann. " Hitler nicht gut." Warum er nicht gut war? Leider konnte ich das mit meinem sehr begrenzten Wortschatz nicht beantworten. Nicht nur mir ging es so. Auch Christian Y. Schmidt erzählt in seinem Buch "Allein unter 1,3 Milliarden" davon und überlegt sich (hier in einem Auszug), wie dieser Unkenntnis in China entgegen gewirkt werden könnte:
Könnte da das Goethe-Institut nicht mal was machen? Zum Beispiel eine Milliarde Flugblätter drucken lassen, auf denen man den Chinesen in einfachen Worten erklärt, dass dieser Herr Xitele nicht nur ein großer Verbrecher war, sondern im Zweiten Weltkrieg auch ein großer Freund und Bundesgenosse der Chinesen metzelnden Japaner? Das wäre sicher sinnvoller, als immer nur Juli Zeh oder DJ Fix und Foxi nach Peking einfliegen zu lassen.
In den Medien spielt Deutschland vor allem auf dem Sportkanal eine Rolle. Fussball aus Europa ist sehr populär, Fussballspiele mit deutscher Beteiligung sah ich so oft wie zu Hause in Deutschland. Die Schweiz und Österreich wurden vor der EM vorgestellt. Ein chinesisch sprechender Österreicher reiste nach Wien, zeigte den Prater und Schloss Schönbrunn. Gelegentlich lachte mich Angela Merkel an, meist an der Seite von George W. Bush. Bekannt waren auch Bierkrüge und Ballack. Und Siemens. Nur einmal war in meinen neun Monaten Deutschland wichtiges Thema: Als die deutsche Regierung, die chinesische Politik in Tibet kritisierte.
Wie das Bild Deutschlands in den chinesischen Medien ist, kann ich nicht mehr sagen als: Überwiegend positiv. Aber Mark Siemons weiß es. Er schreibt die "Pekinger Bekanntmachungen". Er übersetzt, was die Pekinger Hauptstadtzeitung über Deutschland in Zeiten der Finanzkrise schreibt. Sie berichtet von Methoden, wie die Deutschen mit der Krise arrangieren: „Die Kunden drängen sich vor Ein-Euro-Läden".
Noch ist der Blog ganz frisch. Erst Anfang Dezmber veröffentlichte Siemons die ersten Beträge. Bis jetzt habe ich den Eindruck, als ob da ein neuer, qualitativ hochwertiges Blog über China im Aufbau ist.
Wechseln wir zum Abschluss mal kurz die Seite: Wieviel wissen wir schon über China? Irgendein Kaiser von China; Schwarzpulver erfunden; Mao; Fälschungen; kleine, geschminkte Mädchen, die bei Olympia Goldmedaillen gewinnen.
Ein Bayer in Brooklyn
Veröffentlicht am | 07. 12. 2008 | Noch kein Kommentar
Brooklyn, das kreative Zentrum New Yorks. Brooklyn, wo die kreativsten Köpfe, trendigsten Designer und mutigsten Musiker wohnen. Von dort berichtet "Ein Bayer in Brooklyn" für den Jugendsender des bayerischen Rundfunk on3radio.

Mal tifft er sich mit den Organisatoren sogenannter DIY-Parties ("Do it yourself"-Parties). Ohne Altersbegrenzung können dort alle feiern – allerdings illegal. Er besucht den Sänger Miles Benjamin Anthony Robinson zu Hause in seiner WG und filmt ihn beim musizieren in Bett. Oder er besucht das Denkmal Brooklyns, den Vergnügnspark Coney Island mit seinem ganz eigenem Charme ein Jahr vor seiner Schließung. Immer wieder tauchen Deutsche in den Filmen auf, Musiker oder Kreative, die in Brooklyn erfolgreich in ihrem Metier arbeiten. Kurz: Begegnungen mit Kunst und Künstlern.
Der Bayer in Brooklyn ist Matthias Röckl (15+1 Fragen bei Stylespion). Der ehermalige Moderator des legendären BR-Senders Zündfunk lebt jetzt in New York und berichtet von dort alle zwei Wochen per Video aus dem Big Apple.
Der Videoblog ist empfehlenswert. Interessante Menschen mit interessanten Tätigkeiten an interessanten Plätzen – "Ein Bayer in Brooklyn" ist einfach – prima.
Viel Spaß mit der Folge:
Ein Neu-New-Yorker gegen den Web 2.0-Kommerz
(Bild: br-online.de)
7. Dezember 1941: Der Angriff auf Pearl Harbor
Veröffentlicht am | 07. 12. 2008 | Noch kein Kommentar
Heute vor 67 Jahren - Wie aus dem europäischen ein weltweiter Krieg wurde
In den frühen Morgenstunden am 7. Oktober 1941 griff die japanische Armee in zwei Wellen die Pazifikflotte der USA an. 2500 Tote hatten die Amerikaner zu beklagen, dazu über 1000 Verwundete. Der Angriff auf Pearl Harbor ohne Kriegserklärung war ein Angelpunkt im 2. Weltkrieg: Aus einem Krieg, der sich auf Europa beschränkte, wurde ein sich über den ganzen Globus erstreckender Weltkrieg.
Vor dem Day of Infamy (Tag der Ehrlosigkeit), wie die Amerikaner den Tag im Herbst 1941 nennen, verfolgte die Regierung eine isolationistische Politik. Präsident Franklin D. Roosevelt griff militärisch nicht in den Krieg in Europa ein und propagierte eine friedliche Politik. Tatsächlich aber erlaubte die „Cash-und Carryklausel“ England Rüstung zu verkaufen. Ab dem Frühling 1941 beteiligte sich die USA noch stärker für die Alliierten: In unbegrenzter Höhe und ohne Gegenleistung konnten sich Briten, Franzosen und auch Sowjets bei den Amerikanern mit Kriegsmaterialen eindecken. So gingen die amerikanischen Politiker ihren Interessen in Europa nach, ohne sich selbst militärisch zu engagieren.
Verhandlungen oder Angriff?
Auch die Japaner waren indirekt am Krieg in Europa beteiligt. Mit der Sowjetunion verband das Reich ein Nichtangriffspakt, während es mit China im Krieg stand. Das Massaker in der chinesischen Stadt Nanking und die drohende Besetzung von Französisch-Indochina durch japanische Truppen, ließen die USA ihre Neutralität aufgeben. Die Regierung in Washington erließ Sanktionen: Durch ein Öl- und Handelsembargo, dem sich Großbritannien und die Niederlande anschlossen, verlor Japan 90 Prozent seiner Ölimporte und es fiel drei Viertel des Außenhandels weg. Um den drohenden wirtschaftlichen Zusammenbruch zu verhindern, sah sich Japan vor die Wahl gestellt: Verhandlungen mit den USA oder die Besetzung von ressourcenreichen Gebieten in Südostasien?
Der verheerende Angriff aus der Luft am Morgen des 7. Dezember brachte den Krieg in den Pazifik. Neben der Offensive gegen die Amerikaner griffen die Japaner in Südostasien auch Großbritannien und die Niederlande an.
Von Pazifismus zum Kriegseintritt
Doch mit dem Angriff aus dem Hinterhalt auf die Flotte in Pearl Harbor war die friedliche Politik in Amerika nicht mehr durchsetzbar. Die Strategie des Isolationismus und Pazifismus wurde über den Haufen geworfen. Einen Tag nach dem Angriff unterschrieb Präsident Roosevelt die Kriegerklärung an die Japaner. Vier Tage später, am 11. Dezember 1941, erklärten Deutschland und Italien den USA den Krieg. Amerika war nun militärisch auf der ganzen Welt involviert.
Die gesellschaftliche Stimmung in den USA wandte sich schnell: Die öffentliche Meinung sinnte auf Rache auf den hinterhältigen Angriff, änderte seine Meinung von Neutralität in Angriffshaltung. In Scharen meldeten sich junge Männer freiwillig für den Militärdienst. Hart ging man auch mit japanischstämmigen Amerikanern um: Sie wurden verfolgt und in Internierungslager gesteckt. Unklar ist bis heute, ob die US-Regierung rechtzeitig Informationen über den drohenden Angriff auf Pearl Harbor hatte. Kritiker meinen, die Regierung habe den Angriff genutzt, um die neutrale gesinnte Bevölkerung für den Krieg gegen die Achsenmächte zu gewinnen.
Die USA übernahm schnell die entscheidende Rolle im 2. Weltkrieg. Die Industrie war die aller anderen Kriegsparteien überlegen. Dazu kamen frische Truppen. Zusammen mit den Alliierten Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion zwangen die Amerikaner Deutschland und Japan 1945 zur Kapitulation.
erschienen bei: backview.eu
Top 5, warum Babyshambles Konzerte absagten
Veröffentlicht am | 03. 12. 2008 | 1 Kommentar
Ich hatte mich schon so gefreut auf Pete Doherty und seine Band, die Babyshambles: Am Freitag sollte die Band ihr Konzert in München geben. Doch nichts da! Verschoben wir der Auftritt in das Jahr 2009. Pete Doherty habe "erhebliche Verpflichtungen", er arbeite an seinem Soloprojekt.
Jeder, der sich seine Karte für die Babyshambles kauft, ist sich des Risikos bewusst: Sehr, sehr viele Konzert sind bereits verschoben worden oder gar ganz ausgefallen. Dass es Pete Doherty als nicht nach München schafft ist enttäuschend, jedoch nicht überraschend.
Doch welch langweiliger Grund! In der Vergangenheit gab es da schon interessantere Geschichten, deren Wahrheitsgehalt ich nicht überprüfen kann. Doch sie sind alles Fundstücke in den Weiten des Internets.
Die Top 5 der kuriosesten Gründe, warum die Band Babyshambles ihre Konzerte absagte (natürlich rein subjektiv):
5. |
November 2005: Absage der Europatournee wegen angeblichen Managementwechsels der Band. |
4. |
August 2005: Nachdem die Boulevard sich auf Pete Doherty und seine Freundin Kate "Cocaine Kate" Moss und deren Drogenkonsum stürzt, weigert sich die Band ihre Auftritte zu absolvieren. |
3. |
BASEL. Wegen eines Gerichtstermins von Pete Doherty in London muss das Konzert der Babyshambles von Dienstag 29. Januar auf Sonntag 17. Februar 2007 verschoben werden. |
2. |
10. Mai 2006, KÖLN. Pete Doherty verpasste zwei Flüge in die Domstadt. Als Entschädigung für die enttäuschten Fans, warfen sich die Bandmitglieder beim Nachholkonzert ganz besonders in Schale: Sie trugen Frauenkleider. |
1. |
Die zweite Deutschlandtour im Herbst 2006 wurde vertagt, weil Pete Doherty seinen Reisepass verloren haben soll. Nachdem man den Termin noch einmal verschob, wurde die Tour ganz gecancalled. |
Quellen: laut.de, wikipedia.de, 78s.ch
