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	<title>Kommentare zu: Myanmar &#8211; Der wertlose Juwel S&#252;dostasiens</title>
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		<title>Von: Siegfried</title>
		<link>http://www.schafott.net/2008/09/myanmar-der-wertlose-juwel-sdostasiens/comment-page-1/#comment-174</link>
		<dc:creator>Siegfried</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 08:03:14 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke mal, dass generell &quot;innere Angelegenheiten&quot; im Zeitalter der Globalisierung ein Relikt der Vergangenheit sind. Und eine bequeme Ausrede.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke mal, dass generell &#8220;innere Angelegenheiten&#8221; im Zeitalter der Globalisierung ein Relikt der Vergangenheit sind. Und eine bequeme Ausrede.</p>
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		<title>Von: katha</title>
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		<dc:creator>katha</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 12:55:57 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist auf jedem Fall zu hoffe, dass das chinesische System nach und nach aufweicht. Doch ich glaube, dass nicht nur die Wohlhabenden in den St&#228;dten das Regime st&#252;tzten. Gerade die Mittelschicht, deren Lebenstandard sich in den vergangenen f&#252;nf bis sieben am deutlichsten hob, steht hinter der Regierung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist auf jedem Fall zu hoffe, dass das chinesische System nach und nach aufweicht. Doch ich glaube, dass nicht nur die Wohlhabenden in den St&#228;dten das Regime st&#252;tzten. Gerade die Mittelschicht, deren Lebenstandard sich in den vergangenen f&#252;nf bis sieben am deutlichsten hob, steht hinter der Regierung.</p>
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		<title>Von: Holger Ehrlich</title>
		<link>http://www.schafott.net/2008/09/myanmar-der-wertlose-juwel-sdostasiens/comment-page-1/#comment-165</link>
		<dc:creator>Holger Ehrlich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 11:37:56 +0000</pubDate>
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		<description>In China stehen wir ganz am Anfang. Die auf die Gesamtbev&#246;lkerung gesehen wenigen Wohlhabenden in den Gro&#223;st&#228;dten, stehen solang zu ihrer Regierung, wie diese die &quot;kapitalistischen Umtriebe&quot; duldet oder gar f&#246;rdert. Au&#223;erdem sind die Chinesen doch l&#228;ngst von der reinen Lehre abgekommen, sonst k&#246;nnte es dort keine Million&#228;re oder gar Milliard&#228;re geben. Die chinesische Staatsform wird vermutlich noch l&#228;ngere Zeit bestehen, aber sie wird mit wachsendem Wohlstand der gesamten Bev&#246;lkerung ganz sicher nach und nach aufweichen. Au&#223;erdem dauern Ver&#228;nderungen um so l&#228;nger je gr&#246;&#223;er ein Land ist. Aus Ungarn ist eine vorbildliche Demokratie geworden, w&#228;hrend Russland noch daran arbeitet, den Kommunismus aber haben beide hinter sich gelassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In China stehen wir ganz am Anfang. Die auf die Gesamtbev&#246;lkerung gesehen wenigen Wohlhabenden in den Gro&#223;st&#228;dten, stehen solang zu ihrer Regierung, wie diese die &#8220;kapitalistischen Umtriebe&#8221; duldet oder gar f&#246;rdert. Au&#223;erdem sind die Chinesen doch l&#228;ngst von der reinen Lehre abgekommen, sonst k&#246;nnte es dort keine Million&#228;re oder gar Milliard&#228;re geben. Die chinesische Staatsform wird vermutlich noch l&#228;ngere Zeit bestehen, aber sie wird mit wachsendem Wohlstand der gesamten Bev&#246;lkerung ganz sicher nach und nach aufweichen. Au&#223;erdem dauern Ver&#228;nderungen um so l&#228;nger je gr&#246;&#223;er ein Land ist. Aus Ungarn ist eine vorbildliche Demokratie geworden, w&#228;hrend Russland noch daran arbeitet, den Kommunismus aber haben beide hinter sich gelassen.</p>
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		<title>Von: katha</title>
		<link>http://www.schafott.net/2008/09/myanmar-der-wertlose-juwel-sdostasiens/comment-page-1/#comment-164</link>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 10:44:59 +0000</pubDate>
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		<description>@ Siegfried:
das freut mich :-)

@ Holger:
Ich stimme mit dir grunds&#228;tzlich &#252;berein: Die innenpolitische Situation ist die Angelegenheit Myanmars. Soldaten schicken oder andere Interventionen anderer L&#228;nder sind l&#228;cherlich und nicht einen Gedanken wert. Dennoch muss das Regime kritisiert werden, denn nichts ist schlimmer als eine stille Anerkennung der Diktatur. 

Du schreibst: 
&quot;Auch vom Wirtschaftsboykott halte ich nichts, im Gegenteil man sollte verst&#228;rkt wirtschaftliche Beziehungen zu Burma aufnehmen.&quot;

Auch das stimme ich dir zu. Wirtschaftsboykotte k&#246;nnten in der Theorie durchaus wirksam sein. Doch sie lassen sich in der Realit&#228;t nicht durchsetzten. Irgendwer schert immer aus bzw. &#252;ber Tochterunternehmen oder andere Tricks agieren die Unternehmen in den L&#228;ndern genauso. 

Du schreibst weiterhin:
&quot;Wie man schon in vielen vorallem kommunistischen L&#228;ndern gesehen hat, f&#252;hrt allgemeiner Wohlstand raus aus der Diktatur.&quot;

Das ist mir nicht ganz klar. In China sieht man leider gerade genau das Gegenteil. Je mehr Wohlstand die Menschen haben, desto mehr stehen sie hinter der Regierung. Nat&#252;rlich gibt es gelegentlich Unzufriedenheit, doch aus meiner pers&#246;nlichen Erfahrung kann ich sagen, dass sich die meisten in dem autorit&#228;rem System mit wirtschaftlicher Freiheit ganz gut eingerichtet haben. Ich bef&#252;rchte, dass die chinesische Staatsform eine gro&#223;e Zukunft vor sich hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Siegfried:<br />
das freut mich <img src='http://www.schafott.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@ Holger:<br />
Ich stimme mit dir grunds&#228;tzlich &#252;berein: Die innenpolitische Situation ist die Angelegenheit Myanmars. Soldaten schicken oder andere Interventionen anderer L&#228;nder sind l&#228;cherlich und nicht einen Gedanken wert. Dennoch muss das Regime kritisiert werden, denn nichts ist schlimmer als eine stille Anerkennung der Diktatur. </p>
<p>Du schreibst:<br />
&#8220;Auch vom Wirtschaftsboykott halte ich nichts, im Gegenteil man sollte verst&#228;rkt wirtschaftliche Beziehungen zu Burma aufnehmen.&#8221;</p>
<p>Auch das stimme ich dir zu. Wirtschaftsboykotte k&#246;nnten in der Theorie durchaus wirksam sein. Doch sie lassen sich in der Realit&#228;t nicht durchsetzten. Irgendwer schert immer aus bzw. &#252;ber Tochterunternehmen oder andere Tricks agieren die Unternehmen in den L&#228;ndern genauso. </p>
<p>Du schreibst weiterhin:<br />
&#8220;Wie man schon in vielen vorallem kommunistischen L&#228;ndern gesehen hat, f&#252;hrt allgemeiner Wohlstand raus aus der Diktatur.&#8221;</p>
<p>Das ist mir nicht ganz klar. In China sieht man leider gerade genau das Gegenteil. Je mehr Wohlstand die Menschen haben, desto mehr stehen sie hinter der Regierung. Nat&#252;rlich gibt es gelegentlich Unzufriedenheit, doch aus meiner pers&#246;nlichen Erfahrung kann ich sagen, dass sich die meisten in dem autorit&#228;rem System mit wirtschaftlicher Freiheit ganz gut eingerichtet haben. Ich bef&#252;rchte, dass die chinesische Staatsform eine gro&#223;e Zukunft vor sich hat.</p>
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		<title>Von: Holger Ehrlich</title>
		<link>http://www.schafott.net/2008/09/myanmar-der-wertlose-juwel-sdostasiens/comment-page-1/#comment-163</link>
		<dc:creator>Holger Ehrlich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 08:16:12 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist zweifellos eine sch&#228;ndliche Regierung, die das Volk von Burma, Birma, Myanmar oder wie auch immer knechtet, aber solls? Es ist die innere Angelegenheit dieses Staates und seiner Bewohner, deren Leidensdruck offenbar nicht hoch genug f&#252;r eine Revolution ist. Keine Regierung dieser Welt kann einem allgemeinen Volksaufstand widerstehen, das ist auch in Burma so, und zeigt, dass die bisherigen Aufst&#228;nde nicht von der gesamten Bev&#246;lkerung getragen wurden. Vermutlich war es nicht einmal die Mehrheit der B&#252;rger, die da aufbegehrte. Was also sollte der Rest der Welt unternehmen? Soldaten schicken, und die Regierung verjagen? Aber wer regiert dann, Aung San Suu Kyi und ihre National League for Democracy? Will das die gesamte Bev&#246;lkerung? Wohl kaum, denn schlie&#223;lich gibt es ja auch Volksgruppen, die sich vom Staat abspalten wollen. Vermutlich ist die politische Lage in Burma noch wesentlich komplexer, als wir das im fernen Westen sehen und beurteilen k&#246;nnen, weshalb wir uns mit guten Ratschl&#228;gen zur&#252;ckhalten sollten. Auch vom Wirtschaftsboykott halte ich nichts, im Gegenteil man sollte verst&#228;rkt wirtschaftliche Beziehungen zu Burma aufnehmen. Wie man schon in vielen vorallem kommunistischen L&#228;ndern gesehen hat, f&#252;hrt allgemeiner Wohlstand raus aus der Diktatur. Wenn wir den Menschen in Burma helfen wollen, dann indem wir daf&#252;r sorgen, dass es ihnen wirtschaftlich besser geht z.B. durch Industrieansiedlung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zweifellos eine sch&#228;ndliche Regierung, die das Volk von Burma, Birma, Myanmar oder wie auch immer knechtet, aber solls? Es ist die innere Angelegenheit dieses Staates und seiner Bewohner, deren Leidensdruck offenbar nicht hoch genug f&#252;r eine Revolution ist. Keine Regierung dieser Welt kann einem allgemeinen Volksaufstand widerstehen, das ist auch in Burma so, und zeigt, dass die bisherigen Aufst&#228;nde nicht von der gesamten Bev&#246;lkerung getragen wurden. Vermutlich war es nicht einmal die Mehrheit der B&#252;rger, die da aufbegehrte. Was also sollte der Rest der Welt unternehmen? Soldaten schicken, und die Regierung verjagen? Aber wer regiert dann, Aung San Suu Kyi und ihre National League for Democracy? Will das die gesamte Bev&#246;lkerung? Wohl kaum, denn schlie&#223;lich gibt es ja auch Volksgruppen, die sich vom Staat abspalten wollen. Vermutlich ist die politische Lage in Burma noch wesentlich komplexer, als wir das im fernen Westen sehen und beurteilen k&#246;nnen, weshalb wir uns mit guten Ratschl&#228;gen zur&#252;ckhalten sollten. Auch vom Wirtschaftsboykott halte ich nichts, im Gegenteil man sollte verst&#228;rkt wirtschaftliche Beziehungen zu Burma aufnehmen. Wie man schon in vielen vorallem kommunistischen L&#228;ndern gesehen hat, f&#252;hrt allgemeiner Wohlstand raus aus der Diktatur. Wenn wir den Menschen in Burma helfen wollen, dann indem wir daf&#252;r sorgen, dass es ihnen wirtschaftlich besser geht z.B. durch Industrieansiedlung.</p>
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		<title>Von: Siegfried</title>
		<link>http://www.schafott.net/2008/09/myanmar-der-wertlose-juwel-sdostasiens/comment-page-1/#comment-162</link>
		<dc:creator>Siegfried</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 18:10:30 +0000</pubDate>
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		<description>Gerade entdeckt (&#252;ber StoiB&#228;r). Klasse Text! Blog sofort abonniert.</description>
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